Pflege-Tipps

Hortensien richtig im Garten platzieren: Diese Standorte sollten Sie tunlichst meiden

Nahaufnahme rosa blühender Hortensien.
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Hortensien finden sich zuhauf in deutschen Gärten.

Hortensien brauchen eine gute Pflege, um eine üppige Blütenpracht hervorzubringen. Auch der Standort spielt hier eine große Rolle – und sollte durchdacht gewählt sein.

Hortensien machen Hobbygärtnern mit ihrem üppigen und bunten Blüten jedes Jahr eine große Freude. Sollte die Pracht allerdings ausbleiben, kann dies an verschiedenen Faktoren liegen. Gerade wenn der Strauch von Anfang an schwächelt, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass der Standort nicht angemessen ist. In diesem Fall ist die Pflanze anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Um dieses Problem zu umgehen, sollten Sie folgende Fehler vermeiden.

Hortensien-Fehler: Standort in praller Sonne oder im Schatten

Hortensien sind sehr durstige Gartenpflanzen. Einen Hinweis darauf gibt bereits der botanische Name „Hydrangea“, der aus dem Griechischen übersetzt so viel wie „Wasserkanne“ bedeutet. Werden Hortensien nun zusätzlich auch noch an einem vollsonnigen Standort vor einer Südwand platziert, verdunstet das Gießwasser über ihre großen Blätter umso schneller. Daher haben sie einen noch größeren Wasserbedarf als an halbschattigen Standorten. Wird dies aber nicht berücksichtigt, lässt der Strauch schnell die Blätter hängen und kann schlimmstenfalls verdursten. In der prallen Sonne können die Blüten obendrein verbrennen. Am besten halten es an sonnigen Standorten noch die Schneeballhortensie, die Rispenhortensie oder die Eichenblatt-Hortensie aus, wie das Online-Portal Mein schöner Garten informiert.

Umgekehrt gedeihen Hortensien aber auch an schattigen Standorten nicht besonders gut. Ein bisschen Sonneneinstrahlung braucht es dann doch, damit die Sträucher ihr prächtiges Blütenkleid zeigen. Obendrein tummeln sich dann auch mehr Insekten zur Bestäubung an den Pflanzen, da diese ebenfalls sonnigere Plätzchen für ihre Aufgabe bevorzugen. Daher sollten Sie einen Standort finden, der ein gutes Mischverhältnis vorweist. Im Halbschatten – also zum Beispiel unter dem lichten Blätterdach anderer Sträucher oder Gehölze – fühlen sich Hortensien am wohlsten. Auch an einer nach Westen ausgerichteten Hauswand kommen die Pflanzen in den Genuss von Sonne und Schatten gleichermaßen.

Auch interessant: Dieses entscheidende Detail müssen Sie beim Schneiden von Hortensien beachten.

Windiger Standort tut Hortensien nicht gut

Beliebte Hortensien-Arten wie die Bauern-Hortensien oder Teller-Hortensien sind relativ frostempfindlich. Daher sagen ihnen auch windige Standorte nicht besonders zu – besonders, wenn die kalte Brise von Osten kommt. Wenn sie dem Wind völlig ungeschützt ausgesetzt sind, kann die Blüte im kommenden Jahr sehr spärlich ausfallen. Rispenhortensien haben hingegen das Problem, dass ihre langen Triebe bei viel Wind leichter brechen können. Um dieses Problem zu vermeiden, sollten Sie Ihrer Hortensie an der Ostseite zumindest einen Windschutz in Form eines größeren, dichteren Gehölzes bieten. Dafür eignen sich zum Beispiel Wald-Kiefern oder Blumen-Hartriegel. (fk)

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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