Schönste Blüten im Garten

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Die Rispenhortensie steht im Spätsommer in voller Blüte.
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Die Rispenhortensie steht im Spätsommer in voller Blüte.
Blau blühen nur rosafarbene Hortensien - und zwar dann, wenn sie eine bestimmte Düngermischung erhalten.
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Blau blühen nur rosafarbene Hortensien - und zwar dann, wenn sie eine bestimmte Düngermischung erhalten.
Hortensien brauchen viel Wasser.
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Hortensien brauchen viel Wasser.
Die teils dicken, kugeligen Blüten der Hortensien sind ein Hingucker, wie kaum eine andere Pflanze im Garten sie zeigen kann.
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Die teils dicken, kugeligen Blüten der Hortensien sind ein Hingucker, wie kaum eine andere Pflanze im Garten sie zeigen kann.
Tellerhortensien entwickeln keine runden Blüten, sondern - wie der Name schon sagt - sie fächern sich eher in die Breite auf.
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Tellerhortensien entwickeln keine runden Blüten, sondern - wie der Name schon sagt - sie fächern sich eher in die Breite auf.
Beliebt bei Gartenbesitzern sind Hortensien, die im Verlauf der Blüte deren Farbe wechseln.
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Beliebt bei Gartenbesitzern sind Hortensien, die im Verlauf der Blüte deren Farbe wechseln.
Hortensien fallen auf - daher werden sie auch gerne als Solitär an den Hauseingang gesetzt.
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Hortensien fallen auf - daher werden sie auch gerne als Solitär an den Hauseingang gesetzt.

Hortensien galten lange Zeit als spießig, jetzt findet man sie in jedem Blumenladen - zu nicht gerade günstigen Preisen pro Einzelblüte. Dabei wachsen sie prächtig im Garten - und blühen sogar blau.

  • Hortensien waren lange das, was man gerne als out und altbacken bezeichnet.
  • Dabei sind die Sträucher mit ihren dicken, kugeligen oder tellerförmigen Blüten im Sommer der Hingucker im Beet.
  • Das finden nicht nur jene Hobbygärtner, die selbst im städtischen Umfeld gerade gerne einen Bauern- oder Landhausgarten anlegen wollen.

Haan - Zumal es neue Hortensien-Züchtungen gibt. "Grob unterscheidet man Ball- oder Bauernhortensien, Rispen-, Teller-, Samt-, Eichblatt- und Kletterhortensien", erklärt Dirk Böhlje vom Verband der GartenBaumschulen in Haan (NRW). Im Trend liegen Hortensien, die in den verschiedenen Stadien der Blühphase mehrmals die Farbe wechseln.

Auch dunkellaubige Exemplare oder Sorten mit schwarzen Stielen wie die Zauberstab-Hortensie finden besonderen Zuspruch. Auch die ungewöhnlichen blaublühenden Pflanzen finden sich häufig im Garten.

Hortensien: Schattenpflanzen mit viel Wasserbedarf

Was die Hortensie* außerdem attraktiv macht, ist ihre lange Blütezeit von Juni bis September, teils sogar Oktober. "So lange blüht kaum eine andere Pflanze", sagt Böhlje. Und auch danach im Spätherbst und Winter sind die abgestorbenen Blütenstände noch schön anzusehen, gerade wenn der Frost sich darauf absetzt. Sein Rat lautet daher: "Sie sollten im Herbst nicht entfernt werden."

Im Prinzip sind Hortensien recht robust, benötigen aber etwas Pflege. "Die meisten Arten wachsen gern im wandernden Schatten und brauchen viel Feuchtigkeit", erklärt Erika Brunken von der Niedersächsischen Gartenakademie. "Über ihre großen Blätter verdunstet viel Wasser, das über die Wurzeln nachgeliefert werden muss."

Der Boden sollte locker, humusreich und leicht sauer sein, am besten mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6. "Der pH-Wert beeinflusst sogar die Farbe der Blüten", erklärt Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. Hortensien blühen eigentlich nur in den Schattierungen von Weiß über Rosa bis dunkles Rot oder in Lila.

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Sauer Boden macht Hortensien blau

Man kann sie aber auch zu blauen Blüten bewegen: "Rosafarbene Hortensien blühen blau, wenn der Boden sauer ist, und zwar ab einem pH-Wert von 5. Das können die Gärtner durch gezielte Substratwahl und durch Zugabe von Düngern auf Aluminium-Basis unterstützen", erläutert Wagner. Dieses Phänomen tritt aber nur bei rosa blühenden Hortensien auf, die anderen behalten ihre Farbe.

Und man muss die rosa Hortensien immer wieder entsprechend versorgen. "Ist der Boden nicht sauer genug, schlägt die blaue Farbe aber schnell wieder ins Rosa um."

Da Hortensien sogenannte Starkzehrer sind, müssen sie auch grundsätzlich regelmäßig gedüngt werden - am besten mit Kompost oder anderem organischem Dünger. "Gut ist Rinderpellet, aber auch Rhododendron- oder Azaleendünger kann zum Einsatz kommen. Die sorgen im Boden für ein saures Milieu mit entsprechendem pH-Wert", ergänzt Wagner.

Daher lassen sich Hortensien auch gut mit Rhododendron* in einem Beet kombinieren. "Sie brauchen beide leicht sauren humosen Boden und ergänzen sich auch bei den Blütezeiten gut", sagt Brunken. Auch Hosta, Farne, Astilben, Elfenblume und Azaleen sind mögliche Nachbarn. "Hortensien machen sich besonders gut im lichten Schatten", findet Wagner. "Gerade weiß blühende Sorten setzen in schattigen Gartenbereichen Lichtakzente."

Lesen Sie auch: Dieses entscheidende Detail müssen Sie beim Schneiden von Hortensien beachten.

dpa

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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