Jeder Dritte unter 30 will was Eigenes

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Für viele das Ziel der Träume: Der Umzug in die eigenen vier Wände – derzeit ist das Projekt aufgrund von günstigen Kreditzinsen auch für junge Leute gut zu bewältigen.

Die Unsicherheit über die finanzielle Situation im Alter wächst: Nur jeder zweite Deutsche (52 Prozent) glaubt, die Höhe seiner späteren Einkünfte einschätzen zu können. Besonders bei jungen Erwachsenen ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit privater Vorsorge deshalb hoch – die Mehrheit (70 Prozent) der unter 30-Jährigen ist entschlossen, sich um ihr finanzielles Auskommen im Alter zu kümmern.

In den Zukunftsplänen vieler junger Menschen kommt dem Immobilienbesitz eine wichtige Rolle zu: So plant ein Drittel der 20- bis 29-Jährigen, in den nächsten zehn Jahren in die eigenen vier Wände zu ziehen. Damit ist die konkrete Bereitschaft zum Immobilienerwerb in dieser Altersgruppe mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt (15 Prozent) der Bevölkerung. „Die eigene Immobilie ist nach wie vor die mit Abstand beliebteste Form der Altersvorsorge“, sagt Monika Grave von der LBS.

Besonders attraktiv für junge Familien

Der Untersuchung zufolge sehen knapp zwei Drittel der Deutschen in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus die beste Anlageform fürs Alter. Eine wichtige Rolle bei ihrer Entscheidung spielt für viele junge Erwachsene die aktuelle Lebenssituation: Demnach ziehen vor allem junge Paare (50 Prozent) sowie Familien mit Kindern unter sechs Jahren (36 Prozent) einen Immobilienerwerb in Betracht. „Gerade junge Leute legen mit einem Bausparvertrag den Grundstein zur Erfüllung ihres Traums vom Eigenheim“, sagt Monika Grave. „Wer heute ins Berufsleben einsteigt und direkt mit dem Bausparen beginnt, hat es später beim Immobilienkauf leichter.“

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