Jungfer im Grünen für den Trockenstrauß

Die Jungfer im Grünen blüht meist blau. Foto: Flickr/Ian Sutton (CC BY 2.0)

Die Jungfer im Grünen betört gerade mit ihrer Blütenpracht. Sie liebt die Sonne. Aber auch im Herbst und Winter muss man nicht auf ihre Schönheit verzichten. Ihre Samenkapseln hübschen Trockensträuße auf.

Berlin (dpa/tmn) - Zarte Blütentupfen in Weiß, Rosa und Blau setzt die Jungfer im Grünen im Hochsommer in das Blumenbeet. Damit sorgt sie für sommerliches Flair. Auch später kann man ihre Schönheit genießen.

Als klassische Sommerblume liebt Jungfer im Grünen (Nigella damascena) die volle Sonne und ist ein Muss in jedem Bauerngarten, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Als nahe Verwandte des Echten Schwarzkümmels war sie lange Zeit auch als Nutz- und Heilpflanze beliebt. Wegen des in hohen Dosen giftigen Alkaloids Damascenin in den Samen greift man heute jedoch lieber auf ihren Verwandten zurück.

Auch wenn die Samen der Grünen Jungfer nicht in der Küche landen, empfiehlt der BDG, die Kapseln ruhig trocknen zu lassen. Sie umgeben filigrane Blätter, was sich sehr gut in Trockensträußen macht. Werden die Kapseln nicht geerntet, breitet sich die Jungfer im Grünen durch die herunterfallenden Samen sehr schnell selbst aus. Einmal ausgesät, hat man so lange Freude an der zarten Sommerblume.

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