Kalte Sophie kann kommen

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Expertengespräch: Kleingärtner Florian Smolka (links) holt sich bei Jürgen Völlmecke im Gartencenter Meckelburg Tipps zum Tomatenanbau.

Bald gibt’s im Garten kein Halten mehr. Ist die „kalte Sophie“ – die letzte der Eisheiligen am 15. Mai – erst einmal überstanden, ist mit Frost nicht mehr zu rechnen. Dann können Hobbygärtner ohne Sorge auch kälteempfindliche Gemüsesorten wie Tomaten pflanzen.

Von Sebastian Schaffner

Um pünktlich und bestens ausgestattet in die frostfreie Saison starten zu können, hat sich Kleingärtner Florian Smolka jetzt im Gartencenter Meckelburg mit verschiedenen Pflanzen und Samen eingedeckt.

Zielstrebig steuert der 49-Jährige, der im Kleingartenverein Dönche eine 420 Quadratmeter große Parzelle bewirtschaftet, seinen Einkaufswagen in die Gemüse-Abteilung. „Wir essen zu Hause unheimlich gerne Tomaten“, sagt Florian Smolka, der zur Unterstützung seine Ehefrau mitgebracht hat. Doch welche Tomatensorte soll’s denn sein? Von gelben Tomaten über Geschmacks-, Cherry- und Fleischtomaten bis hin zu Zebra-Cocktailtomaten und Carotintomaten - die Auswahl im Gartencenter Meckelburg ist schier grenzenlos.

Da nimmt selbst ein erfahrener Kleingärtner wie Florian Smolka gerne die Beratung eines Fachmanns in Anspruch. Jürgen Völlmecke, Gartenbautechniker bei Meckelburg, erklärt ihm die Unterschiede und empfiehlt ihm zwei veredelte Sorten Fleischtomaten – eine rote und eine orangefarbene: „Die sind besonders saftig und aromatisch“. Veredelte Tomaten bringen Hobbygärtnern entscheidende Vorteile: Sie wachsen schneller, sind widerstandsfähiger, ertragreicher und können so länger geerntet werden. Florian Smolka gefällt die Empfehlung: „Zwei Farben, verschiedene Geschmacksrichtungen, unterschiedliche Reifezeiten – das bringt Abwechslung ins Beet“.

Neben Tomaten landen nach und nach auch Kohlrabi, Sellerie und Peperoni im Einkaufswagen. „Pflanzen kann man doch nie genug haben“, sagt er augenzwinkernd und schiebt den Wagen in die Stauden-Abteilung. Dort nimmt er verschiedene Bodendecker mit, greift anschließend auch bei den Blaukissen zu und hält auf dem Weg zur Kasse noch kurz bei den Rasensamen an: „Ich habe gerade einen Maulwurf zu Gast, der mir den halben Garten umgräbt“, sagt er, „deshalb muss ich mit neuen Samen die Spuren beseitigen“.

Und so geht’s weiter: In der kommenden Woche sind wir wieder bei Florian Smolka im Beet. Dann pflanzt er unter anderem seine neuen Tomaten. Natürlich erst nach der „kalten Sophie“.

Kalte Sophie kann kommen

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