Schädlinge vermehren sich

Kamille gefährdet: Damit hat das Kraut zurzeit zu kämpfen

Zu sehen sind viele weiße Blüten der Kamillenpflanze, die von einer Hand mit einer schwarzen Schere abgeschnitten werden (Symbolbild).
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Die Kamille ist mit dem Gänseblümchen verwandt (Symbolbild).

Die Kamille ist als Heilpflanze bekannt und der aus ihr aufgegossene Tee hilft gegen Bauchschmerzen und andere Krankheiten. Doch seit ein paar Jahren geht es der Kamille immer schlechter.

Münster – Eines der wichtigsten Heilkräuter in Deutschland ist die Kamille. Sie hilft bei Magen- und Darmproblemen und lindert Stresssymptome und verziert die Gärten mit ihren schönen, weißen Blüten. Doch die Kamille hat in den vergangenen Jahren mit immer mehr Umwelteinflüssen und Schädlingen zu kämpfen. Die Kamille ist so stark angegriffen, dass sogar die Ernte deutlich geringer ausfällt*, wie 24garten.de* berichtet.

Seit Jahren geht die Erntemenge zurück und das hat verschiedene Ursachen. Schädlinge wie ein Pilz der Gattung Rhexocercosporidium, Kamillekleinrüssler und Echter und Falscher Mehltau setzen der Pflanze ordentlich zu. Der Pilz der Gattung Rhexocercosporidium ist den Wissenschaftlern und Bauern noch nicht lange bekannt. Aufgrund vermehrter schlechter Kamilleernten beobachten Expertinnen und Experten Julius-Kühn-Instituts die Pflanze schon über mehrere Jahrzehnte und konnten den neuen Pilz nun identifizieren. Wie damit umzugehen ist, ist jedoch noch unklar.

Der Kamillenkleinrüssler hingegen ist Bauern schon lange bekannt. Er ist eine große Gefahr für die erste Kamillenblütenernte im Frühjahr, da er sich bereits im Herbst in der Nähe der Pflanzen festsetzt. Die Larven fressen sich im Inneren des Stängels satt, höhlen ihn dadurch aus und machen ihn brüchig. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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