Kiwi-Strauch in den ersten Jahren nicht schneiden

Die ersten Jahre darf der Kiwi-Strauch nicht geschnitten werden. Die Zahl der Seitentriebe muss später überschaubar bleiben, sonst bekommt er nicht genug Licht.

Ein wenig Exotik von der anderen Seite der Welt im heimischen Garten. Der aus Neuseeland stammende Kiwi-Strauch gedeiht auch in unseren Breitengraden. Allerdings braucht man dafür ein bisschen Geduld. Das gilt auch fürs Stutzen.

Einen Kiwi-Strauch sollten Hobbygärtner in den ersten drei Jahren nur formen, also seine Triebe an einem Drahtgerüst festbinden. Erst wenn die ersten Seitentriebe kommen, sollten Hobbygärtner Hand anlegen. Dabei helfen diese Tipps.

Haben die Haupttriebe dann Seitentriebe gebildet, können diese im August oder September auf fünf bis sieben Augen zurückgeschnitten werden. Dazu raten die Experten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Nach dem Schnitt sollten demnach nur noch fünf bis sieben Triebe übrig sein. Danach kann das Licht besser in das Gehölz vordringen.

Sind die Seitentriebe nach sechs bis acht Jahren recht lang, sollte der Hobbygärtner den ganzen Ast bis auf den Jungtrieb zurückstutzen. Die Arbeit bietet sich im Spätsommer an, dann verheilen die Wunden gut. Alternativ geht aber auch der Rückschnitt im Winter bis spätestens Mitte Januar.

Kiwis bilden ab ihrem dritten Jahr Schlingtriebe. Diese können die Seiten- und Haupttriebe abschnüren. Daher sollte der Hobbygärtner diese direkt am Astansatz entfernen.

dpa

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