Peroxid hilft gegen kleine Schimmelflecken

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Bevor sich Schimmel so stark ausbreitet, sollte man zu bewährten Chemikalien wie Alkohol, Spiritus, Peressigsäure, Wasserstoffperoxid oder Isopropanol greifen.

Frankfurt/Main - Schimmel an Wänden und Decken ist nicht nur eklig, sondern auch gesundheitsschädlich. Kleinen Flecken des Pilzes rückt man am besten rückt mit peroxidhaltigen Chemikalien zu Leibe.

Solange der Schimmel in der Wohnung nur oberflächlich an kleinen Stellen sitzt, können Heimwerker selbst etwas dagegen tun. Zu den bewährten Chemikalien gehören 70 bis 90 prozentiger Alkohol, Spiritus, Peressigsäure, Wasserstoffperoxid oder Isopropanol. Peroxidhaltige Mittel seien dabei den chlorhaltigen vorzuziehen, weil bei ihrem Abbau nur Wasser entsteht und kein schädliches Chlor, erläutert Werner Eicke-Hennig von der Hessischen Energiespar-Aktion in Frankfurt.

Tiefer sitzende Schimmelpilze etwa in Fugen im Bad könnten mit Dampfreinigern beseitigt werden. Es sollte immer bei weit geöffneten Fenstern gearbeitet werden, damit die Zugluft die freigesetzten Schimmelsporen zumindest teilweise weglüftet. “Sich selbst schützt man durch eine Atemmaske der Schutzklasse P3 und Gummihandschuhe“, sagt Eicke-Hennig. Der Schimmel sollte außerdem weggewischt statt abgesaugt werden, damit weniger Pilzsporen in die Luft gelangen. Die Sporen werden über die Atemwege oder die Haut aufgenommen. Bei einigen Schimmelpilzen wird vermutet, dass sie Lungenerkrankungen und Allergien hervorrufen. Tritt der Schimmel großflächig oder wiederholt auf, muss ein Fachmann die Bekämpfung übernehmen.

dpa/tmn

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