Bei Richardts steht ein Pelletkessel im Keller

Kleines Holz liefert die Wärme

Im Heizungskeller: Martin Richardt mit seinen Kindern Luise und Justus. Foto: Apel

Ich bin froh, dass ich mich vor zwei Jahren für eine Pelletheizung entschieden habe“, sagt Martin Richardt, der 36-jährige Juniorchef eines alteingesessenen Bebraer Malerbetriebes, der gerade im Bereich Gebäudedämmung einen großen Aufschwung erlebt hat. „Ich hatte einfach genug vom Öl“, erläutert er weiter. „Einmal weil es in meinem Heizungskeller fast regelmäßig nach Öl roch, aber auch, weil ich ganz privat etwas für die Umwelt tun wollte. Ich verkaufe Wärmedämmung und Energieeinsparung, und da muss ich doch auch Vorbild sein.“

Von Anfang an hat sich Richardt vom ebenfalls in Bebra ansässigen Pellets- und Biomasse-Fachbetrieb Ullrich gut beraten gefühlt. Richardt lobt die Qualität der Arbeit: „Ich bin viel unterwegs und ich sehe auch andere Heizungskeller. Und da muss ich sagen: Hier ist fast schon lehrbuchmäßig gearbeitet worden.“

Abgesehen von den drei Tagen, an denen die alte Ölheizung aus- und die neue Pelletheizung eingebaut wurde, hatte Richard keinerlei Heizungsstillstand zu verzeichnen. Was die laufenden Kosten anbelangt, ist es nach seinen Angaben so, dass Pellets nur etwa halb so viel kosten wie Öl. „Mein „Ölpreis“ liegt jetzt bei etwa 42 Cent“, erklärt er stolz, „und deshalb kann ich nur jedem empfehlen, auf Pellets umzusteigen. Vorzugsweise in Kombination mit einer Solaranlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung.“ So wie er es gemacht hat. (zwa)

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