Kleines Kraftwerk und Heizung in einem

Mikro-BHKW arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Das Besondere an dieser Technik: Die Mikro-BHKW produzieren gleichzeitig Strom und Wärme, versorgen das Haus also zum einen mit elektrischer Energie und liefern zum anderen Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung. Deshalb werden die Geräte auch „Strom erzeugende Heizungen“ genannt.

Die Wärme wird zur Warmwasserbereitung und zum Heizen genutzt, der Strom kann im eigenen Haushalt verbraucht oder ins Netz eingespeist werden. Die Mikro-BHKW sind mit einem Pufferspeicher kombiniert, in dem die Wärme bevorratet werden kann. Ein integriertes Brennwertgerät springt in Spitzenlastzeiten ein und garantiert, dass niemand im Haus frieren muss. Mikro-BHKW können mit Erdgas oder Öl betrieben werden. Bei den meisten Geräten wird der Brennstoff außerhalb der Zylinder in einem sogenannten Stirling-Motor verbrannt. Es gibt jedoch auch eine Variante mit klassischem Otto-Motor. Neue Mikro-BHKW, die seit Anfang des Jahres 2011 von verschiedenen Herstellern auf den Markt gebracht wurden sind bei einer thermischen Leistung von 2,5 Kilowatt und einer elektrischen Leistung ab einem Kilowatt praktisch ganzjährig im Einsatz und kommen auf Laufzeiten von bis zu 5000 Stunden im Jahr.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Anteil der thermischen Leistung, desto länger die Laufzeiten und desto höher die Stromproduktion. Die neuen kompakten Geräte lohnen sich insbesondere in Gebäuden mit einem jährlichen Wärmebedarf von 20 000 bis 35 000 Kilowattstunden. (nh)

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