Altersgerechtes Bauen zahlt sich aus

Der kluge Bauherr denkt voraus

Jeder will es, doch kaum einer denkt daran, rechtzeitig etwas dafür zu tun: den Ruhestand komfortabel und sicher in den eigenen vier Wänden verbringen. Dabei ist es gar nicht so schwierig, wenn man schon bei der Planung des Eigenheims einige Punkte beachtet.

Das beginnt schon bei der Wahl des Grundstücks. Was bringt die schönste Lage in idyllisch-ländlicher Abgeschiedenheit, wenn man selbst für einfachste Besorgungen das Auto nehmen muss?

Den Bedürfnissen im Alter kommt eine städtische Infrastruktur sicher am ehesten entgegen: Kurze Wege für Einkäufe, Behördengänge oder Arztbe-suche sind hier Standard. Diese Vorteile erkauft man dafür oft mit einem Mangel an geeigneten Außenanlagen oder einem Lärmpegel, gegen den viele im Alter empfindlicher werden.

Ein sinnvoller Kompromiss zwischen den Vor- und Nachteilen von Stadt und Land kann eine ruhige Stadtrandlage mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sein. Umso mehr, wenn Ärzte, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten auch vor Ort zu Fuß zu erreichen sind.

Erleichterungen einbauen

Natürlich wäre es verfrüht, schon mit Mitte 30 oder Anfang 40 „für alle Fälle“ ein komplett behindertengerechtes Domizil zu errichten. Aber viele Erleichterungen für später können schon in die Bauplanung integriert werden, ohne dadurch die Baukosten nennenswert zu erhöhen.

Dazu zählen etwa breite Türöffnungen und Durchgänge, stufenlose Eingänge, große Bäder sowie ausreichend Bewegungsflächen. Die empfohlene Bewegungsfläche sollte grundsätzlich vor allen Türen und Treppenantritten, in Flur und Küche sowie im Bad und in der Gästetoilette eingeplant werden. (nh)

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