Knisternde Kerze: Wasser aus Brennschüssel wischen

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Wenn die Kerze knistert, ist Feuchtigkeit schuld. Foto: Franziska Gabbert

Die Kerze brennt gerade ein paar Sekunden, da fängt sie an zu knistern - kurz danach ist sie wieder erloschen. Das liegt an der Feuchtigkeit. Brennschüssel und Docht sind mit Wasser in Berührung gekommen. Da hilft nur eins: trocknen.

Stuttgart (dpa/tmn) - Knistert eine Kerze beim Abbrennen, liegt das meist an Feuchtigkeit. Die Kerze hat zum Beispiel im Freien oder in einem feuchten Umfeld gestanden, oder Regenwasser ist in die Brennschüssel getropft.

Die Brennschüssel muss dann einfach mit einem Tuch trockengewischt und die Kerze erneut angezündet werden, erklären die Experten der Gütegemeinschaft Kerzen in Stuttgart. Auch der Docht kann feucht werden, wenn er angebrannt ist - die Wachsschicht schützt ihn nur am Anfang. Dann hilft nur das erneute Anzünden. Anfangs wird der Docht schwer Feuer fangen, bis er wieder trocken ist und das Wachs einwandfrei ansaugen kann.

Allerdings kann die Feuchtigkeit auch in den Kanal für den Docht im Wachs eindringen. Und da Wachs leichter als Wasser ist, kann es laut dem Experten auch sein, dass die Feuchtigkeit sich unter der Wachsschicht befindet. In beiden Fällen lässt sich das Knistern nicht verhindern. Gefährlich ist es aber nicht.

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