Knoblauch im September setzen

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Im Herbst gepflanzter Knoblauch bildet in der Regel mehr Knollen aus. Foto: Marion Nickig

Knoblauch ist gesund und wächst hervorragend in hiesigen Breitengraden. Um ein besonders kräftiges Aroma zu erhalten, sollte er im Herbst eingepflanzt werden - aber möglichst vor Regen geschützt.

Berlin (dpa/tmn) – Wer das kräftige Aroma des Knoblauchs (Allium sativum) mag, sollte im September zur Schaufel greifen. Denn die Zehen können im September gesetzt werden.

Auch wenn Spätentschlossene noch im Frühjahr nachlegen können: Im Herbst gepflanzter Knoblauch wächst in der Regel kräftiger und bildet mehr Knollen aus, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG).

Zur Anzucht lassen sich einfach frische Knoblauchzehen verwenden – theoretisch auch die aus dem Supermarkt. Dieser stammt jedoch oft aus warmen Gegenden, weshalb die regionale Knolle zu empfehlen ist. Sie ist in jedem Fall ans deutsche Klima angepasst und wächst besser.

Der Knoblauch mag es gern sonnig und trocken. Besonders im Winter rät der BDG dazu, das Beet eventuell gegen Regen zu schützen, damit die Wurzeln der Pflanzen nicht faulen.

Es lohnt sich übrigens, beim Standort schon die weitere Gartenplanung im Blick zu haben: Der Geruch des Knoblauch hält nämlich viele typische Schädlinge wie Läuse, Fliegen oder Spinnmilben fern – und zwar auch von den Nachbarpflanzen. Erdbeeren, Gurken oder Möhren freuen sich daher über den geruchsintensiven Nachbarn.

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