Knolle der Dahlie im Herbst ausgraben

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Dahlien sind typische Sommerblumen. Im Herbst, wenn sie verblüht sind, müssen ihre frostempfindlichen Knollen ausgegraben und eingelagert werden. Foto: Andrea Warnecke

Blumenknollen begeben sich langsam in den Winterschlaf. Das trifft beispielsweise auf die Dahlie zu. Einfach ausgraben, reicht aber nicht. Hobbygärtner dürfen dabei ein wichtiges Detail nicht vergessen. Sonst bleibt das Frühjahr ohne Blüte.

Berlin (dpa/tmn) - Sommerblühende Blumen wie die Dahlie vertragen tiefe Minusgrade nicht. Daher wird ihre Knolle im Herbst am besten ausgegraben und überwintert im frostfreien Keller.

Knollen sollten bei Raumtemperaturen von fünf bis sieben Grad überwintern. Wichtig ist bei Dahlien: An den Knollen muss ein rund zehn Zentimeter langer Stängel stehen bleiben, erklärt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Denn die Triebe für das kommende Frühjahr kommen aus den alten Sprossen der Knollen.

Bis etwa Ende April bleiben die Knollen im Winterlager. Dann setzt der Hobbygärtner sie in mit organischem Dünger angereicherte Erde und an einen neuen Standort. Denn der vom Vorjahr kann mit Viruskrankheiten infiziert sein und die Knolle krank machen.

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