Modernisierung im Altbau

Flächenheizungen sparen Energie ein

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Auch an der Wand lassen sich Flächenheizungen installieren: Gerade bei der Modernisierung bietet diese Lösung viele Vorteile.

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Rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in der EU entfallen allein auf Gebäude. Ein Großteil davon wird durch das Heizen verursacht. Deshalb wird Energiesparen für immer mehr Hausbesitzer heute eine Selbstverständlichkeit – nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch wegen der stetig steigenden Preise für Öl und Gas. Gerade im privaten Wohnbereich lassen sich deutliche Verbesserungen erzielen.

Sparen bedeutet aber nicht zwangsläufig, auf vertrauten Komfort verzichten zu müssen. Im Gegenteil: Eine Modernisierung der Heizung kann den Verbrauch senken und zugleich die Behaglichkeit verbessern.

Schneller Heizungstausch

So ist die angenehme Wärme einer Flächenheizung heute nicht mehr allein Neubauten vorbehalten. Auch in älteren Eigenheimen können die Radiatoren durch Heizsysteme für Boden, Wand oder Decke ersetzt werden. Spezielle Renovierungslösungen machen den schnellen und unkomplizierten Umstieg möglich.

Der wesentliche Vorteil der Flächenheizung ist ihr hoher Wirkungsgrad. „Die notwendige Vorlauftemperatur liegt mit etwa 35 Grad Celsius deutlich niedriger als bei einer Heizung mit Radiatoren. Dadurch lassen sich Energieeinsparungen von rund zwölf Prozent erzielen“, betont Diplom-Physiker und Uponor-Heizungsexperte Sven Petersen. „Zudem wird die Wärme einer Flächenheizung als besonders behaglich empfunden.“

Ob man sich für die nachträgliche Installation einer Fußbodenheizung, für eine Wandheizung oder die Montage unter der Decke entscheidet, hängt insbesondere von den baulichen Voraussetzungen ab. „Hauseigentümer sollten sich daher stets durch Fachhandwerker beraten lassen, um die individuell geeig-nete Lösung zu finden“, sagt Petersen. (djd)

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