Der Turbogang für die Rotte

Kompostbeschleuniger: Das müssen Sie darüber wissen und so nutzen Sie sie richtig

Zu sehen sind zwei zerbrochene Hefewürfel, die auf einem Holzbrett liegen. Darunter liegt ein beigefarbenes Tuch (Symbolbild).
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Aus Hefe, Wasser und Zucker lässt sich Kompostbeschleuniger selbst herstellen (Symbolbild).

Bis ein Kompost wertvollen Humus abgibt, braucht es Zeit. Doch der Vorgang lässt sich mit Kompostbeschleunigern verkürzen.

Leipzig – Ein Kompost ist ein Lebensraum, in dem es vor aktiven Lebewesen nur so wimmelt. Für das Auge der Gartenfreunde nicht erkennbar, leisten winzige Mikroorganismen in jeder Sekunde Höchstleistungen bei der Verarbeitung von Laub, Rasenschnittresten und anderen Kompostinhalten. Doch manchmal reicht die Zeit nicht aus und der Kompost quillt schon über. Dann können Kompostbeschleuniger zum Einsatz kommen*, wie 24garten.de* berichtet.

Unter Kompostbeschleunigern verstehen Gartenfreunde in der Regel dem Kompost extra zugefügte Stoffe, die die Rotte vorantreiben. Das sind zum Beispiel Stoffe wie Stickstoff, Kalium und Kalk. Knochenmehl und Hornmehl sind aber auch in einigen Beschleunigern zu finden. Zudem sind Pilze und Mikroorganismen hinzugegeben, die den Kompostierungsvorgang deutlich beschleunigen. Pilze und Mikroorganismen finden im Kompost perfekte Lebensbedingungen vor und so beginnen sie direkt mit der Arbeit. Arbeit bedeutet in diesem Fall, dass sie die Rückschnittreste und das Laub verspeisen und zu Humus umsetzen.

Aus Hefe, Wasser und Zucker lässt sich Kompostbeschleuniger auch selbst herstellen. Die Pilze in der Hefe übernehmen dann die Arbeit im Kompost. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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