Kröten, Igel, Zäune: das hilft gegen Schneckenfraß

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Schnecken zählen in der Pflanzsaison zu den Feinden des Hobbygärtners, da diese alles auf ihrem Weg anknabbern. Schneckenzäune aber auch die Ansiedlung von Kröten hilft, um sie vom eigenen Garten fern zu halten. Foto: Roland Weihrauch

Es ist Frühling. Sonne und Regen wechseln sich ab und eine feuchte Witterung entsteht - beste Bedingungen also für Schnecken. Die sind jedoch der Alptraum aller Hobbygärtner. Aber es gibt Möglichkeiten, den Weichtieren aus dem Weg zu gehen.

Bonn (dpa/tmn) - Besonders bei feuchter Witterung ziehen Nacktschnecken gerne durch den Garten und fressen dort die Pflanzen an. Der Hobbygärtner erkennt das an den Fraßstellen an Blättern und Blüten, die vom Rand ausgehen, und an silbrigen Schleimspuren.

Der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät, die Schnecken erst einmal aufzusammeln. Damit sie nicht zurückkehren, schützt man zum Beispiel Gemüsebeete mit Schneckenzäunen. Bierfallen sind nur in eingegrenzten Flächen aufzustellen, weil sie sonst zusätzlich Schnecken anlocken können. Eine andere Möglichkeit ist, Laub- und Schnittholz oder Steine aufzuschichten: Das fördert die Ansiedlung der natürlichen Feinde von Schnecken - etwa Igel, Kröten und Blindschleichen.

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