Kürbisse ab April vorziehen

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Bis Kürbisse so groß sind, braucht es einige Monate. Ausgesät werden sie im April.

Wer im Herbst leckere Kürbisse im Garten ernten will, muss im April mit der Aufzucht beginnen. Wie das am besten gelingt, erklärt der Verbraucherinformationsdienst aid mit einer genauen Anleitung.

Bonn - Es ist Zeit für die Kürbis-Aufzucht. Der Verbraucherinformationsdienst aid rät, zwischen dem 15. und 25. April mit dem Vorziehen zu beginnen.

Die Samen quellen über Nacht in Wasser mit Raumtemperatur auf, dann kommen je zwei Stück rund zwei Zentimeter tief in die Mitte eines Topfs, der mit Aussaaterde gefüllt ist. Dieser habe am besten einen Durchmesser von zehn bis zwölf Zentimetern, die Erde reicht bis etwa einen Finger breit unter den Rand.

Der Topf sollte an einem hellen Standort im Haus bei etwa 20 bis 25 Grad stehen. Die Erde bleibt feucht, aber nicht nass. In nur wenigen Tagen keimen hier die Samen. Dann muss der Hobbygärtner aussortieren: Die schwächeren Pflanzen werden entfernt und nur die stärkeren weiter aufgezogen.

Nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen die Sämlinge ins Freie - und zwar jene, die neben den Keimblättern drei weitere Blätter entwickelt haben. An einem halbschattigen Ort können sich die Kürbispflanzen ein paar Tage lang abhärten, dann dürfen sie in den Boden an einem sonnigen Standort. Am besten achtet der Hobbygärtner auf einen Pflanzabstand von 0,5 bis 2,5 Meter je nach Sorte. Sandige Lehmböden oder lehmige Sandböden mit mittlerem bis hohem Humusgehalt seien optimal.

dpa

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