Kurz investieren und lang sparen

Einfach wohlfühlen: Eine Wärmepumpe verspricht auf Dauer niedrige Heizkosten. Foto:  bwp

Aufgrund ihrer niedrigen Betriebskosten, ihrer Unabhängigkeit von Rohstoffimporten sowie ihrer ökologischen Ausrichtung hat die Wärmepumpe enorm an Popularität gewonnen. Allein im vergangenen Jahr wurden 55 000 Wärmepumpen in Deutschland gekauft. Insgesamt wandeln in Deutschland mittlerweile rund 330 000 Wärmepumpen kostenlose Wärme aus unserer Umwelt in Heizenergie um.

Neues Wärmegesetz – pro Wärmepumpe

Seit Beginn des vergangenen Jahres sind Bauherren durch das neue Wärmegesetz dazu verpflichtet, einen Mindestanteil des Wärmebedarfs von 15 Prozent aus Sonnenenergie beziehungsweise zu fünfzig Prozent aus Biomasse oder Erd- und Umweltwärme zu decken. Wird diese Mindestanforderung übertroffen, gibt es bares Geld vom Staat. Wer sich also für eine effiziente Wärmepumpe entscheidet, kann seine Investitionskosten mit Fördermitteln reduzieren.

Mit Vorurteilen aufräumen

Ist Öko-Wärme wirklich zu teuer? Die Umstellung auf ein modernes regeneratives Heizsystem wie die Wärmepumpe ist ein Schritt, der sich für die Umwelt sofort und für jeden Bauherrn und jeden Hausbesitzer auf jeden Fall langfristig rechnet. Durch die besonders effiziente Nutzung der vorhandenen Umweltwärme vor der eigenen Haustüre liegen die Betriebs- und Verbrauchskosten weit unter den Werten anderer Heizsysteme. So amortisiert sich die Investition in die Wärmepumpentechnik vergleichsweise schnell, selbst wenn man die derzeit sehr günstigen Brennstoffpreise zugrunde legt. Dabei sollte man immer beachten, dass die Investition in eine neue Wärmeversorgung eine langfristige Investition ist.

Dass sich der Umstieg auf Wärme aus erneuerbaren Energien lohnt, sagt die jüngste Erhebung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Dabei wurden die Gesamtkosten regenerativer Heizsysteme mit fossilen Bestandsheizungen verglichen, bezogen auf eine Betriebsdauer von zwanzig Jahren. Das Ergebnis: Umsteiger können immer noch mehr als die Hälfte ihrer Heizkosten einsparen.

Zukunftsfähig und kalkulationssicher

Wärmepumpen haben eine Lebensdauer von über zwanzig Jahren. Zudem bieten ihre größere Unabhängigkeit von importierten Energieträgern und deren Preisschwankungen dem Hausbesitzer erheblich mehr Kalkulationssicherheit für die eigenen Energiekosten. (nh)

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