Tobende Kinder und mehr

Lärmende Nachbarn: Gegen diese Gesetze könnten sie verstoßen

Zwei Kinder laufen eine Trepper herunter.
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Die Nachbarskinder machen im Flur viel Lärm? Meist können Sie in rechtlicher Hinsicht nichts dagegen unternehmen.

Nachbarn, die ständig lärmen, machen sich häufig unbeliebt. Wenn Gespräche nichts an der Situation ändern, können Sie rechtliche Schritte einleiten.

Sie haben ein gutes Verhältnis zu Ihren Nachbarn? Dann können Sie sich glücklich schätzen. Leider kommt es häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Menschen, die nicht weit voneinander entfernt leben. Die Gründe können dabei komplett verschieden sein. Manche fühlen sich von freilaufenden Haustieren gestört. Andere diskutieren über Bäume oder Büsche, die in den Nachbarsgarten ragen. Wieder andere beklagen eine ständige Lärmbelästigung.

Sollte sich letzterer Streitpunkt nicht mithilfe eines vernünftigen Gesprächs lösen lassen, bleibt vielen nichts anderes übrig, als rechtliche Schritte zu ergreifen. Doch auf welche Gesetze können sich die Klagenden berufen? Wir haben im Folgenden eine Liste mit den wichtigsten Richtlinien zusammengestellt.

Nachbarn nicht durch Lärm belästigen: Diese Gesetze sollten Sie kennen

Was wir persönlich als Lärmbelästigung einstufen, deckt sich leider nicht immer mit den gesetzlichen Vorgaben. Häufig können wir also nichts machen, wenn der Nachbar beispielsweise morgens um acht Uhr mit dem Rasenmähen beginnt. ntv fasste kürzlich allerdings ein paar Richtlinien zusammen, an denen sich Hausbewohner und Grundstücksbesitzer laut Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland orientieren können. Das sind unter anderem Folgende:

  • Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG): In Bezug auf Nachbarschaftsstreitereien verwenden Gerichte das Bundesimmissionsschutzgesetz häufig als Grundlage. So besagt es beispielsweise, dass laute Geräte im Freien ganztägig an Sonntagen und Feiertagen sowie werktags von 20 Uhr bis sieben Uhr nicht laufen dürfen.
  • Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm): Die TA Lärm gibt bestimmte Dezibelwerte vor, die nicht überschritten werden sollen. Diese sind beispielsweise interessant, falls sich Gewerbe in Ihrer Nähe befinden, die regelmäßig für Lärm sorgen. Sollte der Lärmpegel über einem bestimmten Dezibelwert liegen, können sich die Gerichte auf die TA Lärm beziehen. Doch Vorsicht: Wie Wagner anmerkt, greifen die Richtlinien nicht, falls es triftige Gründe für größere Lautstärken gibt. Wann dies der Fall ist, müssen Gerichte im Einzelfall entscheiden.
  • Immissionsschutzgesetze: Die einzelnen Länder haben Immissionsschutzgesetze, die eine Nachtruhe von 22 Uhr bis sechs Uhr morgens vorschreiben. Musikgeräte oder der Fernseher müssen zu diesen Zeiten auf Zimmerlautstärke laufen. Leider gibt es für „Zimmerlautstärke“ keine allgemeingültige Definition. Geräusche können auch dann noch zulässig sein, wenn man sie im Nebenraum leise wahrnimmt.
  • Ratschläge des Mieterbunds: Eine häufige Lärmquelle sind schreiende oder tobende Kleinkinder. Laut dem Mieterbund können genervte Nachbarn oft nichts gegen diesen Störfaktor unternehmen, außer das Gespräch mit den Eltern zu suchen. Die einzige Ausnahme: Sollten Kinder im Flur oder Gang beispielsweise nachts mit mit Sportgeräten wie Rollschuhen oder Bällen herumtollen, wäre es sinnvoll, sich mit einem Anwalt zu beraten, falls es regelmäßig zu einer solchen Lärmbelästigung kommt.

Lesen Sie auch: Hausbewohner steckt Pflanze in Quarantäne – Aktion sorgt für Lacher.

(soa)

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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