Wie läuft’s denn mit der Wärmepumpe?

+
Bequeme Steuerung: Wolfgang Nobach im Heizungskeller vor dem Bedienkasten der Wärmepumpe.

Vor 23 Jahren haben sich Karin und Wolfgang Nobach in der Signalstraße im Neubaugebiet oberhalb des Bebraer Bahnhofs häuslich niedergelassen. Mit einer Ölheizung. Wie es damals üblich war. Vor vier Jahren jedoch stellten sie um auf eine Wärmepumpe.

„Den Anstoß etwas Neues zu wagen gab meine Frau“, erzählt Wolfgang Nobach. Die beiden Mittfünfziger wurden schnell auf die zur gleichen Zeit stattfindenden Aktionstage der Firma Ullrich aufmerksam, auf denen sich mehrere Alternativen herauskristallisierten. „Wir haben uns schließlich für eine Wärmepumpe entschieden, weil sich bei der Wärmebedarfsberechnung herausgestellt hat, dass unser Haus für diese Art von Beheizung geeignet ist. Und weil bei der Installation einer Pelletsheizung zusätzlicher Platz für den Bau eines Pelletslagers benötigt worden wäre.“

Da es vor Ort keine Vergleichsobjekte gab, mussten die Nobachs sich auf die Angaben der Firma Ullrich verlassen. „Wir sind gut beraten worden. Die prognostizieren Werte haben sich als richtig herausgestellt und deshalb haben wir unsere Entscheidung bis heute nicht bereut“, sagt das Ehepaar.

Wie viel Strom die Wärmepumpe verbraucht, notiert sich Nobach jeden Tag. Im Sommerhalbjahr sind es gerade einmal 60 Kilowattstunden monatlich. Im ganzen Jahr beläuft sich die Kennziffer auf etwa 9000 Kilowattstunden, für die er rund 1400 Euro zahlen muss – also sehr viel weniger als für 3300 Liter Heizöl.

Handhaben lässt sich die Wärmepumpe überaus einfach. „Wenn sie nicht auf Automatik laufen soll, kann man an einem einzigen Kasten alles verstellen.“ Das macht der 56-jährige Handelsvertreter natürlich nicht, obwohl er im Sommer bei entsprechendem Wetter den günstigeren Nachttarif nutzt.

Wenn man davon absieht, dass in der Garantiezeit der Kompressor ausfiel und problemlos ausgetauscht wurde, musste bei Nobachs noch nie etwas repariert werden. „Deshalb können wir den Einbau einer Wärmepumpe wärmstens weiterempfehlen“, sagt Wolfghang Nobach und seine Frau Karin ergänzt: „Obwohl sich jeder vor einem Einbau ganz genau mit der Thematik beschäftigen sollte. Vielleicht gibt es ja gerade noch etwas Moderneres.“ (zwa)

Lesen Sie hier die Beilage "Erneuerbare Energien"

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.