Licht macht glücklich

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Jede Farbe möglich: Die Fläche des Lichtpanels aus Plexiglas wird über rote, grüne und blaue LEDs am Rand beleuchtet.

Dem Traum von einer neuen Küche hat Familie Schütt-Möller mit der passenden Beleuchtung das i-Tüpfelchen aufgesetzt. Astrid Waltenberg hat die Lichtplanung übernommen. Sie versteht sich nicht nur als Lichtplanerin, sondern als Lichtdesignerin und Lichtkünstlerin.

Licht macht glücklich

Astrid Waltenberg hatte aber die Idee, statt eines Fensters dort ein maßgeschneidertes Lightpanel anzubringen. Das ist ein Flächenlicht, das ein sehr homogenes und helles Licht erzeugt, das dennoch blendfrei ist. LEDs an den Rändern des Lightpanels beleuchten die ganze Fläche, die mit einer Plexiglasscheibe abgeschlossen ist. „Das flächige Licht strahlt eine angenehme Ruhe aus.  Eine bestimmte Farbgebung erzeugt diese Ruhe und wirkt sich auf die Stimmung aus“, erklärt Renate Schütt-Möller und zeigt, dass das Lightpanel auch noch eine ganz praktische Funktion erfüllt: Es ist beschreibbar.

Die Beleuchtung über die LEDs in den Farben Rot, Grün und Blau lässt sich auch in allen Mischfarben einstellen. Familie Schütt-Möller kann über eine Fernbedienung den Farbwechsel vornehmen, eine Farbe oder einen Farbton festlegen, oder einen automatischen Wechsel der Farben in Farbverläufen vornehmen. Eine Steuerelektronik erzeugt langsame Farbverläufe, die in einer zeitlichen Abfolge sanfte Farbübergänge durchlaufen. „Das wechselt, je nach Stimmung“, sagt Renate Schütt-Möller. Holger Möller ergänzt: „Mir war wichtig, dass das Lightpanel zurückhaltend und architektonisch eingebunden unseren Essplatz ausleuchtet und den Blick erweitert, nichts verschattet.“

Perfekte Schnittstelle

Eine einzelne Pendelleuchte beleuchtet den Esstisch. Das Licht wird dabei gebündelt, leuchtet nach unten, fokussiert den Tisch. „Sie hat eine reduzierte Form, bringt ausreichend Licht auf den Esstisch und – ganz wichtig – ist blendfrei und stört keineswegs das Gesichtsfeld. Diese Pendelleuchte ist die perfekte Schnittstelle zwischen meiner modernen Architektursprache und dem von meiner Frau bevorzugten Landhausstil“, sagt Holger Möller. „Sie nimmt sich vornehm zurück“, schmunzelt der Architekt und Stadtplaner. Die Leuchte hat auch an der Oberseite einen Farbfilter, durch den Licht nach oben strahlt. Das ist kaum wahrnehmbar, hat aber doch den Effekt, dass es oberhalb nicht dunkel ist und sich auf der Decke keine harten Schatten abzeichnen.

Richtige Lichtfarbe

Unter den Küchenoberschränken, der Fensterbank und dem großen Weinregal sind durchgängige LED-Leisten montiert, die den Arbeitsbereich optimal ausleuchten. „Es ist gar nicht so einfach, die richtige Lichtfarbe zu treffen“, weiß Astrid Waltenberg. Ein gutes Arbeitslicht sollte hell sein und trotzdem nicht kalt erscheinen. Anderseits kann ein „warmes Licht“ zu gelb sein und die Farben der angeleuchteten Gegenstände und Flächen verfälschen.

„Licht ist eine komplexe Angelegenheit. Ich weiß um die Lichtwirkung einzelner Lampen und kann meinen Kunden Irrwege ersparen und damit helfen, unnötig Geld auszugeben für falsche oder unzureichende Beleuchtung“, sagt Astrid Waltenberg und verrät ihr Credo: „Licht macht glücklich.“ PHR

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