Maske und Handschuhe: Allergie-Pflanze Ambrosia ausreißen

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Eine Beifuß-Ambrosia-Pflanze (Ambrosia artemisiifolia) untersucht Petra Lange vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung. Foto: Patrick Pleul

Ambrosia ist eine Allergiepflanze. Sie wird allenthalben bekämpft. Wer Hand anlegt, um die Pflanze herauszureißen, sollte sich schützen.

Dessau-Roßlau (dpa/tmn) - Ambrosia löst Heuschnupfen, allergisches Asthma und Bindehautreizungen aus. Besonders in der Blütezeit von Juli bis Oktober ist das ein Problem. Daher rät das Umweltbundesamt, im Garten noch nicht blühende Ambrosia-Pflanzen mit Handschuhen auszureißen.

Blüht die Pflanze, ist sogar eine Staubmaske empfohlen. Allergiker sollten dann den Kontakt komplett meiden. Die Pflanze wird möglichst mit Wurzeln entfernt. Und dann darf sie nicht auf den Kompost oder in die Biotonne kommen, denn von hier aus könnte sie sich weiterverbreiten. Der Restmüll ist der richtige Ort zur Entsorgung. Die Pflanze ähnelt zunächst dem Kraut von Möhren, später dem Beifuß. Ihre Blätter sind gefiedert, der Stängel trägt Haare und ist oft rötlich.

Wer Bestände von Ambrosia in der freien Natur, auf Brachen, Äckern oder am Straßenrand entdeckt, sollte diese dem örtlichen Grünflächen- oder Pflanzenschutzamt oder dem Julius Kühn-Institut melden.

Infos des Umweltbundesamtes

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