Sicherheitsmaßnahmen

Mieter kann keinen zusätzlichen Einbruchschutz verlangen

+
Auch wenn sich in der Nachbarschaft die Einbrüche häufen, müssen Vermieter keine erhöhten Schutzmaßnahmen treffen. Foto: Frank Rumpenhorst

In Deutschland haben sich Einbrüche in den letzten Jahren gehäuft. Viele Mieter sind daher besorgt und wünschen sich vom Vermieter zusätzliche Schutzmaßnahmen. Rechtliche Mittel haben sie dafür kaum.

Update vom 22. März 2017: Bei der KfW-Förderung von Einbruchschutz gelten neue Regeln. Wer sein Haus sicherer machen möchte, profitiert schon bei kleineren Umbaumaßnahmen. Wir haben zusammengefasst, was Sie zur neuen KfW-Förderung für Einbruchschutz wissen müssen.

Ein Mieter kann vom Vermieter keine erhöhten Einbruchschutzmaßnahmen verlangen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Dies gilt selbst dann, wenn sich in der Nachbarschaft Einbrüche zuletzt gehäuft haben.

Mit Genehmigung des Vermieters kann der Mieter seine Wohnung jedoch sicherheitstechnisch selber nachrüsten. Maßnahmen, die keine baulichen Veränderungen darstellen, wie die Installation von Bewegungsmeldern an Türen oder Fenstern, darf der Mieter auch ohne Zustimmung des Vermieters vornehmen.

Mieter können sich auch mit dem Vermieter darauf einigen, dass dieser die Sicherheit der Wohnung verbessert. Allerdings darf der Vermieter hierfür auch eine angemessene Erhöhung der Miete verlangen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.