Bei Vertragsende

Mieter müssen Wohnungsbesichtigung ermöglichen

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Wer seine Wohnung gekündigt hat, muss Mietinteressenten hineinlassen.

Wird ein Mietvertrag gekündigt, will der Vermieter die Wohnung meist übergangslos weitervermieten. Dafür brauchen Interessenten Zugang zur Wohnung. Diesen dürfen Mieter nicht verwehren.

Berlin - Wer als Mieter seine Wohnung kündigt, muss dem Vermieter gestatten, die Wohnung zu besichtigen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin hin.

Dies gilt selbst dann, wenn im Mietvertrag eine entsprechende Pflicht nicht verankert ist. Der Mieter muss eine Besichtigung aber nur dulden, wenn der Vermieter hierfür ein berechtigtes Interesse vorweisen kann.

Ein solches Interesse liegt zum Beispiel bei der Abnahme der Wohnung vor oder wenn die Wohnung Mietinteressenten gezeigt werden soll. Allerdings muss die Kündigung des Mieters auch tatsächlich schon vorliegen. Sollte der Mieter dem Vermieter nur angekündigt haben, dass er kündigen will, ohne eine Kündigung auszusprechen, besteht kein Anspruch auf eine Besichtigung.

Die Besichtigung muss vorab rechtzeitig mit dem Mieter vereinbart worden sein und darf den Mieter nicht über die Maßen belasten. Der Vermieter kann weder eine Besichtigung zur Unzeit noch zahlreiche Termine verlangen. Allerdings darf der Mieter dem Vermieter auch die Wohnungsvermietung nicht unnötig erschweren. So muss der Mieter selbst im Winter eine Besichtigung bei Tageslicht ermöglichen, soweit ihm dies möglich ist. Gegebenenfalls kann sie auch am Wochenende stattfinden.

Nach Rücksprache mit dem Mieter kann die Wohnung mehreren Mietinteressenten an einem Termin gleichzeitig oder auch unmittelbar hintereinander gezeigt werden. Auch die Besichtigung durch einen Makler muss der Mieter in einem angemessenen Rahmen dulden.

dpa/tmn

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Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. Foto: Deutsche Post DHL Group
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Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. Foto: Hermes Europe GmbH
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Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. Foto: GLS
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Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. Foto: DPD
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. © DPD
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. Foto: ParcelLock/Adam Drobiec
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. © Adam Drobiec

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