Stimmt das wirklich?

Mikrowelle zerstört Nährstoffe: So viel ist dran am Gerücht

 Frau wärmt einen Teller Gemüse in der Mikrowelle auf. (Symbolbild)
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Die Mikrowelle gehört für viele zur Küche dazu, doch ist sie auch gesund? (Symbolbild)

Auf immer mehr Ernährungsseiten liest man, dass in der Mikrowelle aufgewärmtes Essen keine Vitamine mehr enthält. Doch was ist an dieser Behauptung dran?

München – Für viele von uns ist die Mikrowelle ein wichtiger Teil des Zeitmanagements geworden. Doch passt dies zu einer gesunden Ernährung? Die meisten würden auf diese Frage wohl energisch den Kopf schütteln. Denn die Mikrowelle hat einen äußerst schlechten Ruf. Jedoch ist die richtige Antwort ein ganz klares: jein.

Die Nährstoffe in unseren Lebensmitteln werden durch jede Art des Erwärmens und Verarbeitens verändert. Die Mikrowelle stellt hier selbstverständlich keine Ausnahme dar. Tatsächlich lassen erste Studien darauf schließen, dass wasserlösliche Vitamine, beispielsweise Vitamin C und B beim Garen in der Mikrowelle reichhaltiger bestehen bleiben, als beim längeren Kochen im Kochtopf, so zum Beispiel Kartoffeln und Brokkoli. Da kann die Mikrowelle mit ihrer kurzen Garzeit punkten. Hier hängt es sehr stark davon ab, wie lange, wie heiß und mit wie viel Wasser zubereitet wird. Während wasserlösliche Vitamine in der Mikrowelle ganz gut aufgehoben sind, trifft das auf einen anderen wichtigen Stoff jedoch nicht zu*, wie 24garten.de* berichtet. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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