Energiewoche: Das Mini-Kraftwerk auf dem Dach

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Erzeugt mehr Energie als es verbraucht: das zum Plusenergiehaus umgerüstete Wohnhaus aus den 1970er Jahren. So kann zusätzlich ein elektrisch angetriebenes Auto kostenlos mitversorgt und der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Vom Energieverbraucher zum Energieproduzenten: Die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach gewinnt immer mehr an Bedeutung. Prinzipiell ist fast jedes Gebäude geeignet, die Kraft der Sonne zu nutzen und einen Großteil des Energiebedarfs zu decken.

Heute werden bereits „Plus-Energiehäuser“ gebaut, die durch die Nutzung der Solarkraft sogar mehr Elektrizität produzieren, als sie selbst verbrauchen. Im Neubau wie im Altbau lohnt es sich, unabhängiger von externen Energieversorgern zu werden.

Optisch aus einem Guss

Eine ohnehin geplante Dachsanierung ist die beste Gelegenheit, in das Solarzeitalter einzutreten: Wenn das „Oberstübchen“ des Eigenheims eine neue Eindeckung erhält, lässt sich im selben Schritt eine Photovoltaik-Anlage optisch unauffällig und technisch sauber integrieren –von einigen Quadratmetern bis hin zu großen Teilen der Dachfläche.

Der Vorteil dabei: Die neuen flachen, rahmenlosen Module stehen anders als bei der konventionellen Aufdach-Montage nicht optisch ab, sondern bilden mit den Dachsteinen eine einheitliche Fläche. Bei Herstellern wie beispielsweise Eternit sind alle Komponenten aufeinander abgestimmt, von den Solarmodulen über die Dachsteine bis hin zum Wechselrichter und der Anlagenüberwachung. So kann der Bauherr sicher sein, dass technisch alles reibungslos funktioniert und eventuelle Probleme wie Undichtigkeiten oder Schwitzwasserbildung gar nicht erst auftreten können. Wichtig sind eine gute Beratung durch den Fachmann und eine individuelle Planung, damit die Dachfläche optimal ausgenutzt wird. Viele Dachdeckerbetriebe haben sich auf den Einbau von Photovoltaik-Anlagen spezialisiert. Um den Anschluss der Elektrik kümmert sich anschließend der zertifizierte Elektroinstallateur. (djd)

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