Nachfrage nach Fairtrade-Produkten auf Rekordhoch

+
Fairtrade ist so beliebt wie nie: Auch Supermärkte haben diese Produkte im Regal. Foto: Bernd Weißbrod

Bonn (dpa) - Kaffee, Zucker und Bananen: In Deutschland werden diese Produkte mit Fairtrade-Siegel immer beliebter. Hinter Großbritannien ist Deutschland der größte Markt für fair gehandelte Erzeugnisse.

Produkte mit dem Fairtrade-Siegel sind in Deutschland so beliebt wie nie. Wie die Organisation Fairtrade International in Bonn mitteilte, wuchs der Umsatz 2013 um 23 Prozent auf mehr als 650 Millionen Euro - ein neuer Bestwert. Damit ist Deutschland hinter Großbritannien der weltweit größte Markt für Waren mit dem Fairtrade-Siegel.

Damit werden Produkte wie Kaffee, Zucker oder Bananen gekennzeichnet, die nach bestimmten sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Standards hergestellt werden. Mit den Kriterien sollen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Hersteller verbessert und die Umwelt geschützt werden.

Auch weltweit fragten mehr Menschen die fair gehandelten Waren nach - insgesamt stiegen die Erlöse um 15 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Inzwischen heften sich sogar Städte, die den Handel mit solchen Produkten fördern, das Siegel ans Revers: Weltweit gibt es den Angaben zufolge inzwischen rund 1500 Fairtrade-Städte.

Fairtrade-Städte

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.