Urlaub für zu Hause - Mediterrane Exoten für den heimischen Garten

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Hart im Nehmen: Die Hanfpalme Trachycarpus übersteht sogar den Winter im Freiland.  

Viele träumen nach einem Urlaub in Spanien oder der Toskana von einem mehrere 100 Jahre alten, knorrigen Olivenbaum im eigenen Garten oder von der Palme am Pool.

Die meisten Menschen haben diesen Gedanken aber nicht weiter verfolgt, da man sich nicht vorstellen kann, dass diese Pflanzen in unseren Breitengraden wachsen und überleben. Dabei gibt es einige Sorten, die sehr hart im Nehmen sind und reichlich Frost vertragen. Palmen, die minus 17 bis 23 Grad Celsius, und Olivenbäume, die Temperaturen bis zu minus 20 Grad aushalten, sind keine Seltenheit. Sogar einige Bananenstauden und Agavensorten halten die Winter hierzulande mit etwas Schutz ohne Probleme aus.

Pflegeleicht und wächst schnell

Die Hanfpalme Trachycarpus fortunei ist der Klassiker unter den Freilandpalmen. Mit einer Frostverträglichkeit von bis zu minus 18 Grad Celsius ist sie fast überall auspflanzbar. Im asiatischen Hochgebirge auf Höhen von bis zu 2.500 Metern, wo man kaum Palmen vermutet, wurde die Hanfpalme erstmals 1712 von einem deutschen Arzt erwähnt. Erst 1830 kamen die ersten Palmen nach Europa und haben seitdem immer mehr Liebhaber gefunden. Vor allem in den letzten Jahren hat dieses besondere Gewächs einen wahren Boom in den deutschen Gärten erlebt. Durch ihr schnelles Wachstum und die leichte Pflege ist die Hanfpalme die perfekte Anfängerpalme, um mit der Sammlung von Freilandpalmen zu beginnen. Ein sonniger, etwas windgeschützter Platz, wie zum Beispiel an einer Hauswand, ist der optimale Standort. (epr)

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