Pflanze lieber ungewöhnlich

Inspiriert von der kreativen Urban-Gardening-Bewegung, die Gärtnern auch an ungewöhnlichen Orten mitten in der Stadt etabliert hat, greifen immer mehr Hobbygärtner auf neue Formen der Gartenbewirtschaftung zurück - zum Beispiel, indem sie Hochbeete anlegen.

 In Städten dienen die mit Erde gefüllten Kisten meist dazu, auch auf weniger gutem Boden gärtnern zu können, aber sie haben auch viele weitere Vorteile. „In Kleingärten werden die Hochbeete vor allem bei älteren Menschen immer beliebter“, erklärt Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG),„Anstrengendes Bücken und Gartenarbeit auf den Knien entfällt, alles wächst auf bester Arbeitshöhe – und pflanzen kann man hier von der Kartoffel bis zur Sonnenblume alles.“

TV-Tipp: Gärtnern in Kisten

Gärtnern auf kleinem Raum, wie Balkon oder Terrasse, ist nicht nur in Blumentöpfen möglich. Gemüse zum Beispiel gedeiht auch hervorragend in größeren Behältnissen wie Kisten. Die Studierenden der Staatlichen Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim stellen am Montag, 19. Mai, ab 19 Uhr in der Sendung Querbeet im Bayerischen Fernsehen „Gärten in Kisten – Kistengärten!“ vor.

Wer mit Mini-Garten oder Balkon auskommen muss, kann heute alles pflanzen: In Pflanzsäcken gedeihen Karotten, Radieschen oder sogar Kartoffeln im Asphalt-Dschungel ganz wunderbar – und können bei Bedarf auch schnell zur Seite gestellt werden.

Besonders nachhaltig ist auch die Idee, Getränkekartons in Pflanzgefäße umzuwandeln. Die innen beschichteten Kartons von Milch und Saft werden ausgespült, wie gewünscht zugeschnitten und unten mit kleinen Löchern, beziehungsweise einer Drainageschicht aus Tonscherben, versehen. Sie sind vor allem für kleinere Pflanzen wie Kräuter oder Blumen passend, eignen sich aber auch gut zum Vorziehen. (nh)

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