Pflanzzeit für Narzisse und Co. - Erde mit Sand mischen

+
Wer im Frühling Hyazinthen im Beet haben möchte, muss noch im Herbst die Zwiebeln setzen. Foto: Nestor Bachmann

Ob Schneeglöckchen, Märzenbecher oder Narzissen: Im Herbst bereitet der Hobbygärtner seine Frühlingspflanzen vor. Dabei muss er einiges beachten - zum Beispiel den herannahenden Bodenfrost.

Die Ersten im Frühling müssen jetzt schon in den Boden: Die Zwiebeln für Schneeglöckchen, Märzenbecher oder Narzissen werden noch im Herbst gesetzt. Möglich ist das bis etwa November - aber vor dem ersten Bodenfrost.

Bei Tulpen sollte man das Pflanzen sogar so lange wie möglich hinauszögern. Denn dann bleibt Wühlmäusen wenig Zeit für einen Leckerbissen, erklärt der Zentralverband Gartenbau. Außerdem mögen Tulpen keine warmen Bodentemperaturen.

Gesundheit: Der Hobbygärtner sollte sich alle Zwiebeln vor dem Pflanzen anschauen. Sie brauchen eine Zwiebelschale, die trocken und frei von Schäden ist. Die Zwiebel sollte sich auch fest anfühlen. Gibt es von einer Art oder Sorte verschieden große Zwiebeln, so steckt in den größeren mehr Potenzial - sie blühen im Frühjahr üppiger, daher sind sie oft auch teurer.

Substrat: Die Blumen brauchen ein durchlässiges Substrat, sonst faulen die Zwiebeln bei Staunässe. Ein schwerer Gartenboden muss entsprechend mit Sand durchmischt werden.

Einsetzen: Die Blumenzwiebeln kommen mit der Spitze nach oben etwa doppelt so tief in die Erde, wie die Zwiebeln dick sind. Eine 10 Zentimeter hohe Zwiebel kommt also 20 Zentimeter tief in den Boden. Im Blumenkasten oder Kübel lassen sich auch mehrere Schichten übereinander belegen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.