Qualitäts-Pellets made in Hardegsen

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Garantierte Qualität: Geschäftsführer Volker Fröchtenicht (52) mit einem Sack der zertifizierten Pellets aus Hardegsen.

Deutschlandweit stellt die Firma BEL Bioenergie Leinetal GmbH mit Sitz in Hardegsen (Landkreis Northeim) über den Mutterbetrieb EC Bioenergie GmbH Heidelberg den Vertrieb von qualitativ hochwertigen Pellets sicher.

Der niedersächsische Betrieb auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik wurde als einer der ersten vom Deutschen Pelletinstitut (DEPl) mit dem ENplus-Zetifikat ausgezeichnet.

Garantierter Heizkomfort

Rund um die Uhr werden in der Anlage vor den Toren der Stadt Hardegsen jährlich 60 000 Tonnen Pellets als Biobrennstoff hergestellt. In einer einheitlich hohen Qualität. „ENplus vereint hohe europäische Produktansprüche an den Brennstoff Pellets verbunden mit strengen Anforderungen an den Pellethandel.

Kleine Stäbchen bringen Energie

Damit wird dem Verbraucher ein Höchstmaß an Qualität und damit auch Heizkomfort garantiert“, sagte DEPl-Geschäftsführer Martin Bentele bei der Übergabe der Zertifizierungs-Urkunde, dem neuen Gütesiegel für das Brennprodukt aus nachwachsenden Rohstoffen. Mit dem ENplus-Zeichen wird die europäische Produktnorm für Holzpellets umgesetzt.

Niedriger Aschegehalt

Laut dem Hardegser Geschäftsführer Volker Fröchtenicht zeichnet die Pellets der Klasse A 1 besonders der niedrige Aschegehalt aus. Diese Pellets (20 Prozent Kiefernholz, 80 Prozent Fichte) werden vorwiegend in kleinen und mittleren Feuerungsanlagen verbrannt und sogar sackweise verkauft. Pellets der Klasse A 2 würden meist in Industrieanlagen eingesetzt, so Fröchtenicht. Ihr Ascheanteil ist etwas höher, es handelt sich dabei um Pellets aus unterschiedlichen Holzarten. Zum Transport, etwa mit großen Tank-Lkw, werden die Pellets durch eine moderne und vollautomatische Anlage aus den Siloanlagen abgefüllt.

Grundlage für die Pellet-Herstellung sind sortenreine Sägespäne, die meist angeliefert werden. Über die Trocknung gelangen diese Späne in die Produktion. Und da sind unter anderem die Abriebfestigkeit und sogar die Helligkeit der Pellets eines der vielen Qualitätskriterien.

Volker Fröchtenicht rechnet vor, dass aus 16 Tonnen Rohmaterial später acht Tonnen Pellets entstehen. Für die gesamte Betriebsanlage in Hardegsen wurden 22 Millionen Euro investiert.

Von Jürgen Dumnitz

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