Räume zum Leben

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Stilmix: Im Koch-, Ess- und Wohnbereich dominieren die Gegensätze. Familie Schwarz liebt den Kontrast von modernen Möbeln und alten Fundstücken.

Mit einem Neubau in der Wahlheimat Breitenbach erfüllte sich Familie Schwarz den Traum vom Wohlfühlzuhause.

Räume zum Leben

Hauskauf oder Neubau – familiäre Bindungen halten Stefanie Schwarz im Schauenburger Ortsteil Breitenbach, die Suche der Familie nach einer geeigneten gebrauchten Immobilie im Ort blieb jedoch erfolglos. Für die Entscheidung „Wir bauen neu“ trugen zudem die Verfügbarkeit eines 1500 Quadratmeter großen unbebauten Grundstücks sowie die Körperhöhe des Bauherrn bei.

Hohe Räume zum Wohlfühlen

Stilmix: Im Koch-, Ess- und Wohnbereich dominieren die Gegensätze. Familie Schwarz liebt den Kontrast von modernen Möbeln und alten Fundstücken.

„Wir wohnten vorher im Haus der Oma meiner Frau –die Zimmer dort waren für mich einfach zu niedrig“, erzählt der knapp zwei Meter große Alexander Schwarz, zu dessen Wohlfühlfaktoren hohe Räume gehören. Die Familie – zu der noch der vierjährige Henri gehört – wollte sich einen eigenen Platz zum Leben schaffen.Eineinhalb Jahre wurde geplant und getüftelt und nach einem Lieferanten für das Traumhaus gesucht. Die potentiellen Bauherren fanden schließlich bei Schwörer-Haus den Anbieter, der flexibel auf ihre Wünsche einging.

Dazu gehört auch eine Galerie oberhalb des Wohnzimmers. „Die war uns besonders wichtig – wir wollten etwas Besonderes im Haus haben“, sagt der 35-jährige Straßenplaner. Auch dadurch seien die Innenräume sehr hell, das Licht könne durch die großen Südfenster ungehindert herein fluten. Dunkler Nussbaum kontrastiert hier strahlendes Weiß, edles Bambusparkett mildert diese Schärfe.

Das helle Tageslicht verleiht den ohnehin großzügig dimensionierten Räumen zusätzliche Weite.

Großartige Ausblicke

Das sieht man dem weißen Quader von außen nicht unbedingt an, nur vier schmale Fenster unterbrechen die straßenseitige Nordansicht, auch der unmittelbare Eingangsbereich wirkt noch kleinteilig. Aber hier bestimmt die Funktion die Form: Rechter Hand befinden sich Nagelstudio und Fußpflege für die nebenberufliche Tätigkeit der 33-jährigen Hausherrin – und nur wenige Schritte weiter eröffnen sich großartige Ausblicke. So blickt man geradeaus durch Wohnzimmer und bodentiefe Fenster direkt bis zum Grundstücksende, dass durch einen Bachlauf und Baumgruppen markiert wird.

Gestaltung peu à peu

In Sachen Innenraumgestaltung hat Stefanie Schwarz den Hut auf. „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, die Wandflächen erst einmal nur zu weißen. Wir wollten erst im Haus leben, es so auf uns wirken lassen, bevor es ans Gestalten geht“, berichtet die Erzieherin.

Das tun sie seit dem Einzug ins individuelle Traumhaus im Jahr 2009 stückchenweise.

„Wir haben immer mal wieder eine Idee, wie man diese und jene Stelle einrichten oder gestalten könnte.“ Sie liebe den Kontrast moderner Möbel und alter Fundstücke, farbige Accessoires setzen im ganzen Haus Akzente.

„Wir realisieren unseren Traum vom Wohnen – und der entsteht teilweise spontan beim Leben in unserem Haus“, erzählen die Eheleute und sind begeistert von den Möglichkeiten, die dieses Haus noch zu bieten hat und die von ihnen entdeckt werden können.

Dabei ist die Aufteilung der Lebensbereiche im Haus geradlinig. Küche und Wohnzimmer im Erdgeschoß werden durch einen dazwischen platzierten Essbereich unterhalb der Galerie verbunden. Das puristisch gestaltete Bad im Obergeschoss wird von Kinder- und Elternschlafzimmer flankiert.

Zusätzliche Raumreserven

Der Keller bietet viele zusätzliche Raumreserven, denn das Haus wird laut Alexander Schwarz mittels Wärmegewinntechnik beheizt. Die braucht wenig Platz und statt eines Schornsteins durchzieht ein Funktionsschacht das Gebäude, der im Keller als Werkraum, im Erdgeschoss als Speisekammer und im Schlafzimmer als begehbarer Kleiderschrank genutzt wird. Letzteres eine Bedingung der Hausherrin – wie auch der Wunsch nach einem Wäscheschacht, durch den nun schmutzige Kleidung vom Bad aus direkt vor der Waschmaschine im Keller landet.

Von Constanze Junker

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