Wer hätte das gedacht?

Backofen und Teppiche reinigen: Mit diesem genialen Hausmittel geht es ganz leicht

Eine junge Frau putzen ihren Backofen.
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Sie wollen Ihren Backofen putzen? Dann probieren Sie einmal Rasierschaum aus.

Sie haben gerade keine speziellen Reiniger zur Hand? Kein Problem, denn mithilfe eines Hausmittels können Sie sich in vielen Fällen leicht behelfen.

Ob im Bad, in der Küche oder in im Schlafzimmer: Für fast alle Möbelstücke, Polster oder Elektrogeräte gibt es spezielle Reiniger. Dadurch füllt sich der Putzschrank im Nu mit Produkten für sämtliche Notfälle. Doch braucht es all diese unterschiedlichen Reinigungsmittel überhaupt? Nicht unbedingt, denn was viele nicht wissen: Einfache Haushaltsmittel reichen oft, um komplizierte Flecken loszuwerden. Haben Sie beispielsweise schon einmal Tee als Glasreiniger verwendet? Oder wie wäre es mit Kerzen zur Reinigung von Fugen?

Wir haben noch weitere Tricks für Sie: Angeblich soll Rasierschaum wahre Wunder wirken. Wir fassen zusammen, was Sie mit dem Alleskönner säubern sollten.

Rasierschaum in der Küche anwenden: So wird der Backofen und Stahl wieder sauber

Die Reinigung des Backofens macht wohl kaum jemandem Spaß. Oft haben wir es mit hartnäckigen Essensresten zu tun, die wir nur schwer entfernen können. Das Magazin Freundin empfiehlt, in solchen Fällen zu Rasierschaum zu greifen. Geben Sie ihn auf die Stellen, die Sie säubern möchten, warten Sie kurz ab und anschließend sollen sich die Fett- und Essensreste ganz einfach mit einem Schwamm entfernen lassen.

Wer Kalkflecken in der Küche oder im Bad nicht mehr sehen kann, profitiert ebenfalls von Rasierschaum. Stahl- und Chromflächen sollen mit diesem Mittel wieder blitzeblank werden. Und falls Sie nach dem Kochen einmal viel Fett an den Händen haben, müssen Sie nicht mal mehr zur Seife greifen. Mit Rasierschaum sind fettige Hände passé – und angeblich wirkt dieser Trick auch bei Farbe und Nagellack auf der Haut.

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Video: Rasierschaum & Co. als Reiniger verwenden

Mit Rasierschaum Flecken auf Polstern, Teppichen und Leder entfernen

Sind da etwa wieder ein paar Essensreste auf dem Sofa oder auf dem Teppich gelandet? Probieren Sie in solchen Fällen Rasierschaum aus, den Sie auf die betroffenen Stellen geben. Warten Sie eine Weile ab und wischen Sie ihn später weg. Mit etwas Glück bleiben keine Spuren zurück. Gleiches soll übrigens für Ölflecken auf Leder gelten. Hier reicht es oft, den Rasierschaum eine Weile lang einzureiben.

Übrigens kann Rasierschaum auch helfen, um Staub und Schuppen in Haarbürsten zu reinigen. Entfernen Sie dafür zunächst alle Haare und drücken Sie den Schaum anschließend zwischen die Borsten. Der Schmutz verschwindet nach dem Auswaschen der Bürste. (soa)

Auch interessant: Frau benutzt dieses Hilfsmittel gegen Kalk in der Toilette – es funktioniert.

Achtung: An diesen Stellen in der Wohnung wimmelt es nur so vor Keimen

Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen.
Die Wasserhähne und Spülbecken – sowohl in Küche als auch im Bad – werden beim Reinigen gerne vernachlässigt. So bietet sich der perfekte Nährboden für Hefe- und Schimmelpilze. E.coli Bakterien fühlen sich hier genauso wohl. Vergessen Sie also nicht, diese Bereiche regelmäßig zu putzen. © pixabay
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten!
Jeder weiß: Auf den Türklinken wimmelt es nur so von Keimen und Bakterien – vor allem zu Grippezeiten. Deshalb immer schön sauber halten! © pixabay
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig.
Auch die Kaffeemaschine bekommt täglich ihren Einsatz – und doch reinigen wir nur selten den Wassertank. Doch gerade hier bilden sich gerne Hefe- und Schimmelpilze, die sich über die Schläuche in der Maschine verteilen und somit auch in unserem geliebten Heißgetränk landen. Reinigen Sie ihn deshalb einmal wöchentlich mit Essig. © pixabay
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien.
Der Kühlschrank kann ebenfalls zur Brutstätte von Bakterien werden: Achten Sie deshalb darauf, dass die Temperatur richtig eingestellt ist. Diese sollte circa sieben Grad Celsius betragen. Ist sie höher als acht Grad, können sich gefährliche Mikroorganismen rasant vermehren. Diese sind schuld an Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien. © pixabay
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen.
Nach dem Duschen ein flauschiges Handtuch – was gibt es Schöneres? Doch würden Sie noch genauso denken, wenn Sie wüssten, welche Körperausdünstungen sich schon nach einmaliger Benutzung darauf befinden? Schuppen, Speichel, Harn, Bakterien, Pilze und Analsekret fühlen sich in den Textilien wohl – und wenn das Handtuch nicht ordentlich getrocknet wird, steigt das Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie die Tücher mindestens nach jeder dritten Nutzung waschen. © pixabay
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine.
Sobald wir mit dem Zähneputzen fertig sind, landet die Bürste im Zahnputzbecher – und wie oft waschen Sie den aus? Vermutlich nicht oft genug. Denn die Feuchtigkeit darin ist der perfekte Nistplatz für E.coli Bakterien oder Staphylokokken. Stellen Sie den Becher deshalb alle zwei Wochen in die Spülmaschine. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig.
Schneidebretter sind ständig im Einsatz. Deshalb tummeln sich gerade hier zahlreiche Bakterien und Keime – sie nisten sich in den feinen Rissen im Holz ein. Es sollen sogar bis zu 200-mal so viele wie auf der Klobrille sein. Da hilft nur noch eins: die Spülmaschine oder eine gründliche Reinigung mit Essig. © pixabay
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen.
Hier bereiten wir unser Essen vor, legen unsere gebrauchten Küchenutensilien ab oder kneten den Teig für einen Kuchen: Oft merken wir gar nicht, wie sehr die Arbeitsplatte in der Küche in Anspruch genommen wird. Deshalb sollten Sie sie täglich mit heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen. © dpa/Mohssen Assanimoghaddam
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus.
Eigentlich wird er genutzt, um das Geschirr zu reinigen, doch tatsächlich ist er die Bakterienschleuder schlechthin: Der Küchenschwamm. Zehn Millionen Bakterien pro Quadratzentimeter erfreuen sich an den feucht-warmen Gefilden und verteilen sich durch eifriges Schrubben auf unser Geschirr. Tauschen Sie ihn am besten alle zwei Wochen aus. © pixabay
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine.
Auch Hund und Katz bleiben von Bakterien nicht verschont: Im Fressnapf oder am Lieblingsspielzeug eures Weggefährten bilden sich über die Zeit so einige davon. Deshalb gehört auch das Haustier-Zubehör regelmäßig in die Spül- oder Waschmaschine. © pixabay
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine.
Ebenso wie der Putzschwamm sind auch Geschirrtücher wahre Keimschleudern. Wechseln Sie sie bestenfalls täglich und werfen Sie das benutzte in die Waschmaschine. © pixabay/Hans
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege.
Aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken und ein ständiger Begleiter: Das Smartphone. Dabei vergessen wir uns regelmäßig die Hände abzuwaschen, bevor wir es benutzen - einer der Gründe, warum es dort nur so von Bakterien wimmelt. Benutzen Sie am besten ein spezielles Smartphone-Reinigungstuch für die Pflege. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang.
Wenn vom Smartphone die Rede ist, darf eigentlich auch die Computer-Tastatur nicht fehlen. Sie wird nämlich mindestens genauso oft beansprucht - vor allem in Bürojobs. Tunken Sie ein Wattestäbchen in spezielle Reinigungsmittel und fahren Sie damit die Tasten entlang. © dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen.
Auf der Computermaus tummeln sich ebenfalls tausende von Keimen. Nutzen Sie ein Desinfektionstuch, um sie regelmäßig zu reinigen. © dpa/Lukas Schulze
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus.
Auch von der Fernbedienung machen wir täglich Gebrauch und verschmutzen sie von mal zu mal -  Bakterien entfernen Sie zum Beispiel mit einem Chlorreiniger. Achten Sie allerdings darauf, dass nichts davon zwischen die Knöpfe kommt und nehmen Sie davor die Batterien heraus. © dpa/Britta Pedersen

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