Finanztest

Reservierungsvereinbarung für Immobilie nicht immer bindend

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Die Reservierung einer Wohnung oder eines Hauses ist kein Garant für einen späteren Kaufabschluss. Foto: Jörg Carstensen

Immobilien sind heiß begehrt. Der Zeitdruck ist groß. Und so lassen sich Interessenten eine Eigentumswohnung oder ein Haus schnell reservieren - und wägen sich damit in Sicherheit. Doch rechtlich sieht das anders aus.

Berlin (dpa/tmn) - Reservierungsvereinbarungen für Immobilien sind nicht immer bindend. Darauf weist die Zeitschrift "Finanztest" hin.

Auch wenn Interessenten den Anbietern für die Reservierung Geld zahlen, begründen die Vereinbarungen oft keine einklagbare Verpflichtung zum Verkauf der Immobilie, berichtet " Finanztest" (Heft 5/2017). Auch an den ursprünglichen Preis für die Immobilie müssen sich die Anbieter oft nicht halten.

Verbindlich sind Reservierungsvereinbarungen nur, wenn sie notariell beurkundet wurden, erklären die Experten. Käufer sollten in diesem Fall aber auch eine sichere Kreditzusage in der Tasche haben. Denn die Vereinbarung ist dann für beide Seiten verpflichtend. Nicht zu vergessen: Für den Termin beim Notar fallen zusätzliche Kosten an. Das Honorar beträgt laut "Finanztest" etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises. In der Regel zahlt es der Käufer.

Infos der Stiftung Warentest (z.T. kostenpflichtig)

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