Rezept von der Kasseler Foodbloggerin "Christina macht was"

Zufällig vegan: Wirsingrouladen mit geheimer Bratensoße

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Gänsebraten, Würstchen, Weihnachtskarpfen: Für Vegetarier und Veganer ist es an Weihnachten nicht ganz einfach, etwas Fleischloses und trotzdem Festliches zu essen. Diese Wirsingrouladen schmecken jedem.

Rezept für vegetarische Wirsingrouladen

Rouladen sind ein Klassiker der deftigen Küche - allerdings kommt bei den Wirsingrouladen der Kasseler Foodbloggerin Christina Heß kein Hack in die Mitte, sondern eine Mischung aus Quinoa, Linsen und Steinpilzen, die einen ganz besonderen Geschmack geben. Dazu gibt es ihre geheime Bratensoße, die komplett vegan und extrem lecker ist - "keiner wird den Unterschied schmecken", verspricht Christina. Und zum Schluss muss natürlich noch etwas Kartoffeliges dazu - der perfekte Einsatz für knusprige Kartoffeln aus dem Ofen. 

Zutaten (für ca. vier Portionen): 

für die Wirsingrouladen:

  • ca. 10 große Wirsingblätter
  • 100 g Quinoa
  • 100 g Linsen
  • 20 g getrocknete Steinpilze
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1 EL Thymianblättchen
  • 3 EL gemahlene Mandeln

für die Bratensoße:

  • 1 große Möhre
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 große weiße Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 Lorbeerblätter
  • 6 - 8 (frische) Wacholderbeeren
  • 1 TL Tamarindpaste (günstig aus dem Asia-Laden)
  • 2 - 3 EL dunkle Sojasoße
  • ca. 1 Liter Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Vollkornmehl

für die Kartoffelbeilage:

  • ca. 20 kleine mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Chilipulver oder ein paar Spritzer Tabasco
  • 3 EL Olivenöl

Außerdem:

  • Küchengarn

Rezept: Vegane Wirsingrouladen

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Zubereitung:

Als erstes die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in reichlich Salzwasser gar kochen (ca. 20 Minuten).

Derweil die Wirsingblätter gründlich waschen und den Strunk herausschneiden. Danach in reichlich kochendem Wasser circa fünf Minuten blanchieren. Herausnehmen, gut abtropfen lassen und beiseite stellen. Den Quinoa mit den Linsen und den Steinpilzen zusammen in etwa der doppelten Menge an Wasser gar kochen (ca. 15 Minuten). Die Linsen-Quinoa-Mischung nun abschütten und mit Salz und Pfeffer, Chili und Thymian abschmecken. Die gemahlenen Mandeln unterheben. Nun die Wirsingblätter wieder zur Hand nehmen, immer zwei Blätter so hinlegen, dass keine Löcher entstehen und ca. 2 bis 3 EL Füllung auf das untere Drittel des Blattes legen. Beide Seiten nun einklappen und von unten her aufrollen. Mit etwas Küchengarn umwickeln und mit dem Rest der Füllung und der Blätter genauso verfahren.

Sind alle Päckchen gepackt, wird es Zeit, sich an die Soße zu wagen. Dafür die Möhre, den Lauch und die Zwiebel waschen und in kleine Würfel hacken. Diese Mischung dann mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Jetzt die restlichen Zutaten dazugeben und alles gut aufkochen lassen. Lorbeerblätter und Wachholderbeeren wieder entfernen und die Soße sehr gut durchpürieren.

Nun die Wirsingpäckchen in einer großen Pfanne scharf von allen Seiten anbraten und danach in die Soße legen. Die Brat-Reste in der Pfanne mit etwas Wasser lösen und ebenfalls zur Soße geben. Alles nun nochmals ca. 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.

Derweil die Kartoffeln abschütten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit einem Kartoffelstampfer die einzelnen Kartoffeln soweit zerdrücken, dass die Schale die einzelne Kartoffel noch zusammenhält, aber schon aufgesprungen ist. Nun noch mit Salz und Pfeffer würzen; eventuell noch etwas Tabasco darübergeben. Die Kartoffeln bei 200 °C (Heißluft und Grillfunktion) nochmal 15 Minuten bräunen und knusprig werden lassen.

Alles zusammen servieren und genießen.

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