Der richtige Schnitt

So schneiden Sie Ihren Rhododendron richtig zurück

Ein Rhododendron blüht bei sonnigem Wetter in einem Garten.
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Ein Rhododendron blüht bei sonnigem Wetter in einem Garten.

Rhododendren gehören zu den beliebtesten Gartensträuchern der Deutschen. Zur Pflege gehört hin und wieder ein Schnitt dazu. Aber wie und wann ist er nötig?

Ein Rhododendron* will gehegt und gepflegt werden – schließlich ist er eine wahre Augenweide in deutschen Gärten. Dabei sollten Sie es aber nicht übertreiben: Besonders in den ersten Jahren brauchen Sie Ihren Rhododendron kaum zurückzustutzen. Da befindet sich der immergrüne Strauch noch in der Entwicklungsphase, in der Sie ihn nicht stören sollten. Erste Pflege- und Rückschnitte werden dann mit zunehmendem Alter nötig.

Wann kann ich einen Rhododendron schneiden?

Wann Sie Ihren Rhododendron schneiden sollten, hängt vom Zweck Ihres Vorhabens ab. Ein einfacher Pflegeschnitt erfolgt in der Regel nach der Blüte ab Mai bis in den Juni. Wollen Sie die Pflanze aber aufgrund einer Verkahlung im Inneren etwas stutzen, sollten Sie das noch vor der Blüte im Herbst oder im Frühjahr tun. Folgende Pflanz- und Erziehungsschnitte sind laut Gartenjournal beim Rhododendron üblich:

  • Ausputzen: Sie fördern das Wachstum neuer Knospen, indem Sie zum Beispiel verwelkte Blüten entfernen. Termin dafür ist nach der Blütezeit.
  • Erhaltungsschnitt: Sie entfernen Einzeltriebe, die entweder kahl geworden sind oder ungünstig wachsen. Erledigt wird das im Frühjahr vor der Blüte.
  • Verjüngungsschnitt: Sie hauchen einem alten Rhododendron durch einen Schnitt neues Leben ein. Am besten spät im Winter bis zum 1. März.
  • Aufbauschnitt: Nach der Verjüngung beziehungsweise einem Radikal-Schnitt fördern Sie den Neuaustrieb. Termin ist vor der Blütezeit im Frühjahr.

Ausputzen: So funktioniert der „Pflege-Schnitt" am Rhododendron

Nach der Blütezeit bilden die verwelkten Blüten keinen schönen Anblick. Diese Gelegenheit können Sie nutzen, um etwas „aufzuräumen“. Dazu brauchen Sie noch nicht einmal Gartenschere oder besonderes Werkzeug. Umfassen Sie einfach das kleine Triebstück unter der verwelkten Blüte mit Daumen und Zeigefinger und brechen Sie es zur Seite hin ab. So ist der Rhododendron nicht nur schön gepflegt, sondern Sie geben den neuen Knospen mehr Luft für den nächsten Austrieb.

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Erhaltungsschnitt am Rhododendron – Tipps

Wenn die ersten verkahlenden Äste aus dem Rhododendron herausragen oder ein Ast ungünstig hervorschießt, wird es Zeit für einen Erhaltungsschnitt. Dazu nehmen Sie sich den betreffenden Ast vor und überprüfen, ob sich weit unten an ihm noch ein junger, unverzweigter Trieb befindet. Dort setzen Sie dann den Schnitt an der Gabelung von Ast und Seitenzweig an, wie das Gartenjournal rät. Dabei sollten Sie einen kleinen Zapfen von fünf Zentimetern mit einem seitlichen Blatt stehen lassen.

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So nehmen Sie den Verjüngungsschnitt bzw. Radikal-Schnitt am Rhododendron vor

Einen Verjüngungs- oder Radikal-Schnitt braucht es nur bei einem alten Rhododendron, dem Sie wieder neues Leben einhauchen wollen oder der gar schon teilweise vertrocknet ist. Wichtig ist jedoch, dass veredelte Pflanzen einen zu starken Rückschnitt meist nicht so gut wegstecken. Nur bei stecklingsvermehrten Rhododendren brauchen Sie sich keine allzu großen Sorgen zu machen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der immergrüne Blütenstrauch auch wirklich gut eingewurzelt ist.

Dabei schneiden Sie die Äste des Rhododendron radikal auf 30 bis 50 Zentimeter Länge herab, wie das Portal Mein schöner Garten rät. An den verholzten Trieben sitzen sogenannte schlafende Augen, aus denen sich nach dem Rückschnitt wieder neue Knospen bilden und austreiben. Um die Pflanze aber nicht zu sehr zu belasten, sollten Sie den Verjüngungsschnitt auf zwei Jahre aufteilen – also im ersten Jahr nur eine Hälfte der Äste bearbeiten und im nächsten die übrigen. Selbst armdicke Äste können Sie mit einer Astsäge kürzen, da auch die Stümpfe wieder neue Triebe hervorbringen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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