Die richtigen Pflanzen für den Gartenteich

Wasser-, Sumpf- und Feuchtzone

Besonders eindrucksvoll: Seerosen sind schöne Hingucker im Gartenteich.
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Besonders eindrucksvoll: Seerosen sind schöne Hingucker im Gartenteich.  

Ein Teich bringt Leben und Abwechslung in den Garten. Der Blick auf das glitzernde Wasser lädt zum Entspannen ein und bietet die Möglichkeit, dem turbulenten Alltag zu entfliehen.

Besonders eindrucksvoll sind Gartenteiche dann, wenn die Bepflanzung und Ufergestaltung durchdacht und mit der Gesamtfläche abgestimmt ist. Welche Pflanzen sich für welche Teichzonen und Wassertiefen eignen und worauf man beim Einsetzen achten sollte, weiß der Landschaftsgärtner.

Zu den auffälligsten Gewächsen in einem Teich gehören die Seerosen (Nymphaea). Ihre eleganten Blüten sind nachts geschlossen und öffnen sich zwischen den Schwimmblättern erst im Sonnenlicht. Die Palette der Blütenfarben reicht von Weiß über Gelb und Rosa bis hin zu Karminrot. Die Blütezeit variiert je nach Sorte – zwischen Ende Mai und September zeigen die meisten ihre ganze Pracht.

Die Wassertiefe des Gartenteichs spielt bei der Auswahl der Sorte eine wichtige Rolle. Die Mehrheit bevorzugt 50 bis 80 Zentimeter Abstand zwischen ihrer Basis und der Wasseroberfläche. Es gibt aber auch kleine Sorten wie die ‘Froebelii’, die sich bei einem Wasserstand von 30 bis 40 Zentimetern am wohlsten fühlt oder die ‘Gladstoniana’, die Tiefen von mehr als einem Meter erobert. Alle Sorten gedeihen nur gut, wenn die für sie ideale Pflanztiefe berücksichtigt wird. Zu tief gesetzte Seerosen erreichen kaum die Wasseroberfläche, zu flach stehende bilden viel Blattwerk, aber kaum Blüten.

Landschaftsgärtner achten bei der Auswahl aber auch auf die Wuchsstärke der Pflanzen. Starkwüchsige Pflanzen, die sich auf mehr als zwei Quadratmetern ausbreiten, bleiben größeren Wasserbecken vorbehalten.

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Die Kombination verschiedener Seerosenarten empfehlen Experten nur in Gartenteichen mit mindestens 20 Quadratmeter Oberfläche. Die Pflanzung von Seerosen kann direkt in den Teichgrund oder in spezielle Kunststoffkörbe erfolgen. Die Körbe haben viele Vorteile: Die Seerosen lassen sich darin besser in ihrem Ausbreitungsdrang kontrollieren. Zudem wird verhindert, dass sich die nährstoffhaltige Seerosenerde im Wasser verteilt und so den Algenwuchs fördert. Für anstehende Pflegemaßnahmen oder die Überwinterung von tropischen Seerosensorten lassen sich die Körbe auch leicht aus dem Teich nehmen.

Neben den Seerosen sind es vor allem Teichmummel (Nuphar lutea) und Seekanne (Nymphoides), die in tieferen Wasserzonen eines Gartenteiches eingesetzt werden. Sie haben so schöne Schwimmblätter wie die Seerosen, ihre gelben Blüten sind jedoch kleiner.

Zum Rand hin wird das Wasser des Gartenteichs in der Regel flacher. Idealerweise werden die Uferbereiche stufig angelegt, denn bei Schrägen besteht die Gefahr, dass Substrat und Pflanzen keinen Halt finden und wegrutschen.   BGL/nh

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