Risse in Holzstühlen mit Reparaturspachtel füllen

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Ob von den Großeltern geerbt oder vom Trödelmarkt - für alte Stühle haben viele noch Verwendung. Reparaturspachtel kann helfen, sie wieder flottzumachen. Foto: Ole Spata

Köln (dpa/tmn) - Gebrauchtmöbel aus früheren Epochen haben für viele einen ganz besonderen Charme. Doch die Zeit hat meist Spuren hinterlassen. Viele Möbel haben ihre Stabilität verloren. Mit der richtigen Reparatur werden sie wieder einsatzfähig.

Risse und größere Spalten in alten Holzstühlen lassen sich mit Reparaturspachtel schließen. Hiervon sollte der Heimwerker aber nicht zu viel verwenden, erklärt die Heimwerkerschule DIY-Academy in Köln. Überschüssiges Material müsse wieder entfernt werden. Anschließend muss der Stuhl 24 Stunden lang ruhen.

Alte Stühle vom Flohmarkt sind begehrt, aber hier muss der Heimwerker oft Hand anlegen. Meist lassen sich lose gewordene Teile und instabile Verbindungen nicht einfach wieder verkleben, der Stuhl wird daher besser ganz auseinandergenommen und neu zusammengesetzt. Fester verbundene Teile werden vorsichtig mit dem Hammer auseinandergeklopft. Die DIY-Academy rät, einen kleinen Holzblock unterzulegen, das schont die Oberfläche.

Entweder werden die Teile wieder zusammengeleimt - das ist bei Teilen möglich, die unter keiner großen Belastung stehen. Überschüsse werden direkt mit einem feuchten Tuch abgenommen. Alternativ lassen sich größere Reste der getrockneten Masse später mit dem Stechbeitel entfernen, kleine Rückstände beseitigt Schleifpapier.

Oder der Heimwerker ersetzt alte Holz- und Flachdübel. Es gebe auch vorgeleimte Dübel im Baumarkt, die ohne zusätzliches Bindemittel auskommen. Sie werden vorher nur kurz in Wasser getaucht. Anschließend halten Spann- und Spreizzwingen die Teile des Stuhls beim Trocknen in Position.

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