Schon an das Frühjahr denken

Samen der Engelstrompeten im Herbst ernten

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Die Blüten der Engelstrompete bringen einen wunderbaren Farb- und Formeffekt in den Garten. Foto: Andrea Warnecke

Herbstzeit ist Gartenzeit: Wer im kommenden Frühjahr eine Engelstrompete aussäen möchte, sollte in diesen Wochen die Samen ernten.

Bonn (dpa/tmn) - Aus Samen von Engelstrompeten können Hobbygärtner im Frühjahr neue Pflanzen heranziehen. Dafür werden die Samen der Kübelpflanzen noch im Herbst geerntet und getrocknet, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Im Frühjahr lässt man die Samen dann bei Temperaturen um 20 Grad zwei bis drei Wochen in nicht gedüngter Aussaaterde keimen. Der Topf wird am besten mit einem durchsichtigen Plastikbeutel überzogen, oder es wird ein Glas über das Gefäß gestülpt. Das sorgt für ein warmes Klima mit optimalen Bedingungen zum Keimen und Wachsen. Haben die Keimlinge dann Wurzeln gebildet, werden sie getrennt und einzeln in größere Töpfe gegeben.

Durch die Aussaat können aber Engelstrompeten heranwachsen, die völlig anders aussehen als die Mutterpflanze, von der die Samen stammen. Wer Engelstrompeten in gleicher Farbe und Aussehen züchten möchte, sollte die Vermehrung mit Stecklingen vorziehen.

Dafür eignen sich krautige Teile aus den Spitzen der Triebe sowie verholzte Teilstecklinge, die jeweils von der Pflanze abgeschnitten werden. Die Experten raten dazu, Stecklinge aus dem blühenden Bereich der Pflanze zu nutzen. Das sorgt dafür, dass die jungen Pflanzen schnell zur Blüte kommen.

Die abgeschnittenen Triebe kommen ebenfalls in Anzuchterde bei 18 bis 20 Grad Umgebungstemperatur. Darin bilden sie in zwei bis drei Wochen Wurzeln. In der Folge setzt der Hobbygärtner die Stecklinge in größere Töpfe mit normaler Blumenerde.

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