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Schädlingsbekämpfung mit Hubschrauber: Landkreis sprüht Biozid aus der Luft

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In Mecklenburg-Vorpommern verteilen Hubschrauber Biozide gegen die Raupe des Eichenprozessionsspinners.
In Mecklenburg-Vorpommern verteilen Hubschrauber Biozide gegen die Raupe des Eichenprozessionsspinners. (Symbolbild) © Matthias Wolf/Imago

Die Raupe des Eichenprozessionsspinners kann für die menschliche Gesundheit zu einem Problem werden. Biozide sollen die Schädlinge in Schach halten.

Ludwigslust-Parchim – Ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur ist in der Regel immer eine gute Idee. Achtsam sollten Gartenfans aber dabei trotzdem sein und ihre Schritte lieber an Eichenwäldern vorbei lenken. Denn ab Ende April wachsen dort die Raupen des Eichenprozessionsspinners heran, deren Härchen der menschlichen Haut extreme Schäden zufügen kann. In Mecklenburg-Vorpommern bekämpfen Experten die Tiere nun sogar mit dem Hubschrauber, mit dessen Hilfe sie Biozide verteilen.
Warum die Raupe des Eichenprozessionsspinners so gefährlich ist, weiß 24garten.de.

Der Klimawandel sorgt seit Jahren für immer höhere Temperaturen auch in nördliche Regionen. Für den Eichenprozessionsspinner sind das optimale Bedingungen, um sich zu vermehren. So zum Beispiel auch im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Um die Menschen vor Verletzungen zu schützen, setzt die Behörde dort nun Hubschrauber ein, die Biozide gezielt und auf weiten Flächen verteilen sollen. Die Biozide sorgen dafür, dass die Raupen nichts mehr fressen und sterben. Die Behörde will auf diese Weise etwa 75 Kilometer des Landkreises besprühen.

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