Einsatzbereit in der Küche

So schärfen Sie Ihre Messer richtig

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Um ein Messer zu schärfen, brauchen Sie einen Schärfstab.

Um beim Kochen schnell voran zu kommen, ist eine scharfe Klinge das A und O. Mit diesen Tipps ist Ihr Messer immer scharf.

Ein ungeschärftes Messer sorgt in der Küche für viel Frustration – ob beim Gemüseschneiden oder Bearbeiten von Fleisch. Damit die Arbeit immer leicht von der Hand geht, finden Sie hier zwei Methoden mit denen Sie Ihre Klinge richtig wetzen:

Zwei Schärf-Methoden für die perfekte Klinge

Für beide Methoden des Messerschärfens brauchen Sie zunächst einen Schärfstab oder auch Wetzstahl genannt. Wichtig ist laut foodboom.de, dass er länger als Ihr Messer ist. Danach haben Sie die Wahl: Freihändiges Schärfen oder aufgestütztes Schärfen.

Das freihändige Schärfen: Beim Freihändigen Schärfen nehmen Sie den Schärfstab in die eine Hand und das Messer in die andere. Kippen Sie das Messer so, dass zwischen Klinge und Stab ein Winkel von 20 Grad entsteht – das Messer hat dabei oben zu liegen.

Danach ziehen Sie das Messer in Halbkreisen über den Wetzstahl – nutzen Sie die ganze Länge aus – und sorgen Sie dafür, dass das Ende der Schneide bogenförmig bis zur Messerspitze hinunter gleitet. Mit leichten Druck sollten Sie diese Bewegung sechs– bis achtmal wiederholen.

Das aufgestützte Schärfen: Beim aufgestützten Schärfen stellen Sie den Schärfstab mit der Spitze nach unten auf einen festen Untergrund. Auch dieses Mal liegt das Messer in der anderen Hand und steht zum Wetzstahl in einem 20-Grad-Winkel. Ziehen Sie die Schneide wieder mit voller Länge über den Stahl und lassen Sie das Ende der Messerschneide bis zur Messerspitze gleiten. Vergessen Sie nicht, leichten Druck auf die Klinge auszuüben.

Danach wechseln Sie mit dem Messer die Seite und wetzen es wieder in einem Winkel von 20 Grad an dem Schärfstab. Für jede Seite sollten Sie den Vorgang sechs- bis achtmal wiederholen.

Wenn Sie mit der Prozedur fertig sind, sollten Ihre Messer wieder voll funktionstüchtig sein.

Lesen Sie hier nach, wie Sie ihr Schneidebrett richtig abwaschen - Spülmittel allein reicht nämlich nicht aus.

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Von Franziska Kaindl

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