Schöner daheim ankommen

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Lichteffekte im Eingangsbereich: Die LED-Leisten hinter den Bildern und unter dem Schuhschrank sind nicht nur eine schöne Spielerei, sondern verpassen dem Flur auch auf Knopfdruck einen neuen Look.

Die Sonne reinlassen und die Dunkelheit aus dem Flur vertreiben - das war das oberste Ziel eines Ehepaars aus Vellmar, die ihren Eingangsbereich renoviert haben.

Schöner daheim ankommen

Helle Räume, spielerische Lichteffekte und ein harmonisches Bild, das das angrenzende Gästezimmer mit einschließt, sind das Ergebnis. Trotz vieler eigener Ideen wollte das Paar bei der Umsetzung der Flurrenovierung nichts dem Zufall überlassen und holte sich professionelle Hilfe: die Innenarchitektin Kerstin Reinke. „Frau Reinke ist uns von unseren Nachbarn als kompetente und kreative Innenarchitektin empfohlen worden. Das erste Treffen mit ihr war so überzeugend, da wussten wir, wir würden nichts falsch machen“, sagt die 52-jährige Hausherrin.

Lichtdurchflutete Räume

Im eigenen Flur sollte der in die Jahre gekommene Rauputz farbigen Wänden weichen und die dunklen Eichentüren durch moderne, helle Türen ersetzt werden. Die Treppe, mit ihren massiven dunklen Eichenstufen, sollte erhalten bleiben – weiß lackiert erfüllt sie den Anspruch an Helligkeit und fügt sich gleichzeitig gut in das neue, moderne Konzept des Flures ein.

Das die Wände nun rosé sind und eine große, satinierte Glasschiebetür den Flur vom Wohnbereich trennt, konnte sich das Ehepaar zunächst nicht vorstellen: „Rosé hätten wir niemals ausgesucht“, erinnert sich die Arzthelferin und lacht. Die zarte Farbe gibt dem Flur aber die Helligkeit, die er benötigt, stellt gleichzeitig jedoch keinen Bruch zu der grauen Wand dar, durch die man ins Wohnzimmer gelangt.

Die Firma Mennickheim aus Vellmar brachte zudem neue Fußleisten an und baute die neuen Türen ein. Die Flurdecken haben die Hausherren selbst abgehangen und mit Downlights versehen.

Für einen schönen Lichteinfall sorgt ein rechteckiger, verglaster Wanddurchbruch zum angrenzenden Gästezimmer. Geometrische Figuren finden sich auch in den dekorativen Elementen wieder: Runde Leuchten und selbstgestaltete, quadratische Bilder zieren die Wände. „Die Bilder haben wir aus Spanplatten, die mit einer ausgefallenen Tapete bezogen wurden, selbst kreiert“, erzählt der 53-jährige Vellmarer. Die Tapete haben die beiden Frauen ausgesucht: „Das war schöner als Schuhe kaufen“, beschreibt die Hausherrin die Einkaufstour und zwinkert spitzbübisch.

Mit der Tapete wurden auch an der großen Wand im Gästezimmer Akzente gesetzt und damit ein stimmiges Raumkonzept geschaffen. „Das Gästezimmer soll auch weiterhin als solches genutzt werden, gleichzeitig wollten wir uns aber die Option offen halten, eine optische Erweiterung des Flures zu schaffen. Deshalb haben wir uns nur für einen kleinen Durchbruch und die aufeinander abgestimmte Gestaltung entschieden“, erklärt der Hausherr den Umbau des Gästezimmers. Auch er kommt durch die Renovierung voll auf seine Kosten: LED-Leisten hinter den Bildern und unter dem Schuhschrank, deren Farbgebung sich mit einer kleinen Fernbedienung steuern lassen, verleiten den Vertriebsberater im Außendienst immer wieder zu farbenfrohen Spielereien.

Von Eva-Maria Biedenbach

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