Eigenheim als Zukunftsvorsorge

Sicherheit für Generationen

Die eigenen vier Wände: Attraktive Altersvorsorge über Generationen – und das mit Sofortnutzen. Foto:  lbs

Die Lage der gesetzlichen Renten wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Die monatlichen Auszahlungen sind meist zu gering, um den gewohnten Lebensstandard später zu halten. Wer sich ein sorgenfreies Leben im Alter sichern will, muss daher selbst vorsorgen.

Eine zukunftsfähige Form der Altersvorsorge ist selbst genutztes Wohneigentum. Denn mit der „Rente aus Stein“ bauen Eigenheimbesitzer ein solides Vermögen auf. Statt Monat für Monat Miete zu zahlen, entschulden sie ihre Immobilie mit jeder Tilgung. „Ist sie abbezahlt, hat der Eigentümer durch die eingesparte Miete mehr Geld zur freien Verfügung. Das macht sich vor allem im Alter bemerkbar, da die Rente in der Regel deutlich schmaler ausfällt als das letzte Nettoeinkommen“, erläutern Experten der Landesbausparkassen.

Verwirklichung eines Lebenstraums

Für viele Deutsche bedeuten die eigenen vier Wände die Verwirklichung eines Lebenstraumes. In punkto Altersvorsorge ist die eigene Immobilie vor allem aus zwei Gründen erste Wahl: Zum einen können Eigenheimbesitzer ihre Investition bereits ab dem Einzug genießen. Eine Geldrente gibt es dagegen grundsätzlich erst bei Eintritt in den Ruhestand – künftig mit 67 Jahren oder mit deutlichen Abschlägen.

Zum anderen ist Wohneigentum die einzige Vorsorge, die seit dem Jahr 2009 steuerfrei an Partner, Kinder und Enkel vererbt werden kann. Voraussetzung ist, dass die Immobilie selbst bewohnt und binnen zehn Jahren nicht verkauft oder vermietet wird. Darüber hinaus darf die Wohnfläche pro Erbe nicht größer als 200 Quadratmeter sein. Das ist gelebte Generationenvorsorge.

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Die Rahmenbedingungen für den Immobilienerwerb sind derzeit gut: Die Zinsen sind günstig und mit der Wohn-Riester-Förderung hilft auch Vater Staat beim Bau oder Kauf eines Eigenheims kräftig mit. (nh)

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