Solarnutzung im Neubau

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Sonnenenergienutzung im Neubau: Hausbauer sollten genau darauf achten, was im Bauvertrag steht.

Die Informationen zu erneubaren Energien sind in vielen Bauverträgen nicht ausreichend - daher sollten sich Hausbesitzer im Vorfeld bei einem Sachverständigen über die mögliche Nutzung erkundigen.

Die Nutzung der Sonnenenergie erfreut sich bei Bauherren großer Beliebtheit, und viele möchten entsprechende Anlagen von Anfang an mit aufs Dach legen lassen. Doch die Mehrzahl der Bau- und Leistungsbeschreibungen zum Bauvertrag enthält keine spezifischen Angaben zur Nutzung regenerativer Energien, sondern nur allgemeine Aussagen zu diesem Thema.

Um Streit und unkalkulierbaren Mehrkosten vorzubeugen, empfiehlt Dipl.-Ing. Jürgen Friedrichs, Bauherrenberater bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V., die Vertragsunterlagen am besten mit Hilfe eines unabhängigen Sachverständigen genau unter die Lupe zu nehmen.

Egal ob Wärme oder Strom erzeugt werden soll, die geplante Anlage sollte detailliert und mit Angaben zu den verwendeten Herstellern und genauen Produktbezeichnungen in den Vertragsunterlagen beschrieben sein. Auch die Anpassung an Gebäude und Nutzung ist als Planungsbestandteil auszuweisen.

Ebenfalls geprüft werden muss, ob die geplante Leistungsausbeute realistisch eingeschätzt und am tatsächlichen Bedarf des Hauses orientiert ist. Besondere Sorgfalt ist auch bei der Inbetriebnahme geboten, von der ein ausführliches und detailliertes Protokoll übergeben werden muss. Mehr Informationen zu erneuerbaren Energien und worauf es dabei im Bauvertrag ankommt, gibt es auf www.bsb-ev.de, wo auch die Adressen unabhängiger Bauherrenberater zu finden sind. (djd)

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