Das benötigen Ihre Pflanzen

Gießen ist jetzt Pflicht - Sommer-Gartenarbeit im Juli

Besonders im Sommer zahlt sich ein gut gepflegter Garten aus. Das müssen Sie beachten, damit Sie auch weiterhin viel Freude und Ertrag haben.

  • Der Sommer sorgt für große Herausforderungen in jedem Garten.
  • Was wird noch ausgesät und was schon geerntet?
  • Auf diesen Ratschlag müssen Sie besonders achten, damit Ihre Pflanzen jetzt nicht verdorren.

Der Hochsommer bahnt sich in schnellen Schritten an und die Pflanzen im eigene Garten haben sich schon prächtig entwickelt. Umso wichtiger ist jetzt die Pflege des Gartens, damit die Obst- und Gemüse-Ernte gesichert ist und Sie aus allen Zierpflanzen das beste herausholen.

Aussaat im Garten: Auch im Juli gibt es noch viele Arten, die jetzt gepflanzt werden sollten

  • Erdbeeren pflanzen Sie im Juli am besten, damit sie gleich im nächsten Jahr zahlreiche Früchte tragen.
  • Für Herbst- und Wintersalate ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen.
  • Rote Bete, Radieschen, Rettich und Speiserüben können nach der ersten Erntesaison gleich ein zweites Mal gesetzt werden.

Ernte: Die ersten Früchte belohnen die bisherige Gartenarbeit

  • Gurken und Zucchini setzten ihre ersten Früchte an. Ernten Sie regelmäßig die kleinen zarten Früchte, bevor sie ausgewachsen und holzig werden. Außerdem setzt die Pflanze so noch mehr Früchte an und Sie steigern den Ertrag, so gartenratgeber.net.
  • Die Blätter des Knoblauchs sind gelb und trocken? Dann ist jetzt der richtige Moment gekommen, die Knollen aus dem Boden zu ziehen. Lassen Sie den geernteten Knoblauch noch einige Tage an einem trockenen und luftigen Ort trocknen, bevor Sie ihn einlagern oder genießen Sie die Zehen in frischem Zustand.

Düngen im Garten: Rosen, Dahlien, Rhododendron

  • Rosen sollten jetzt ein letztes Mal vor dem Winter gedüngt und der Dünger mit Wasser gut aufgelöst werden.
  • Pfingstrosen haben im Juli meistens schon ausgeblüht und sollten auch für die nächste Saison ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.
  • Gleiches gilt für den verblühten Rhododendron. Achten Sie auf speziellen Rhododendrondünger.
  • Ganz anders stehen die Dahlien jetzt noch vor ihrer großen Blüte im Sommer. Düngen Sie jetzt, damit die Pflanzen gestärkt sind.

Auch interessant: Zecken: Neue riesige Art breitet sich in Deutschland aus - Biss kann tödlich sein

Pflanzenschnitt im Garten

  • Bodendecker: Cotoneaster, Efeu oder Johanniskraut die im Frühling gepflanzt wurden, vertragen jetzt ihren ersten Rückschnitt, damit sich die Triebe mehr verzweigen und sich eine dichtere Fläche bildet.
  • Sommerflieder: Sobald die ersten Blüten verblüht sind, schneiden Sie diese ab und der Strauch bildet den ganzen Sommer über neue Blütendolden.
  • Alle Stauden, die im Frühling geblüht haben, sind jetzt bereit geschnitten zu werden. Frauenmantel, Storchschnabel, Kaukasusvergissmeinnicht und Steppen-Salbei können ganz zurückgeschnitten werden, bei Sonnenauge und Flammenblume werden nur die welken Rispen geschnitten. Das empfiehlt mein-schoener-garten.de.

Die wichtigste Regel für Juli: Ausgiebig gießen!

Die Juli-Sonne kann für viele Pflanzen schnell zur tödlichen Gefahr werden. Bevor die Nutzpflanzen Früchte tragen oder die Zierpflanzen ihre Blütenpracht entwickeln können, sind sie schnell vertrocknet. Gießen Sie Ihre Pflanzen also täglich direkt an dem Wurzelansatz, solange es nicht regnet. Am besten gießen Sie in der Früh, denn einerseits können Pflanzen Brandschäden bekommen, wenn das starke Sonnenlicht am Mittag direkt auf die nassen Blätter fällt und andererseits halten Sie so Schnecken von den Pflanzen ab. Schnecken bewegen sich hauptsächlich in den Abendstunden und mögen nassen Boden. Ist der Boden bis zum Abend wieder trocken, verschmähen die Schnecken die Erde um Ihre Pflanzen. (nh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: So trocknen Ihre Pflanzen im Sommer niemals aus - und Sie brauchen dafür nicht viel tun

Blumensträuße aus dem eigenen Beet

Blumenstrauß aus dem eigenen Garten: Für Anfänger sind robuste Sorten wie Hortensien und Rosen geeignet. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Blumenstrauß aus dem eigenen Garten: Für Anfänger sind robuste Sorten wie Hortensien und Rosen geeignet. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Aus Sommerblumen im eigenen Garten lassen sich tolle Sträuße machen - mit ein paar Tricks. Foto: Patrick Seeger/dpa/dpa-tmn
Aus Sommerblumen im eigenen Garten lassen sich tolle Sträuße machen - mit ein paar Tricks. Foto: Patrick Seeger/dpa/dpa-tmn © Patrick Seeger
Damit der Strauß am Ende hübsch aussieht, entfernt man am besten die großen Blätter der Blumen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
Damit der Strauß am Ende hübsch aussieht, entfernt man am besten die großen Blätter der Blumen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn © Klaus-Dietmar Gabbert
Wer Blumen aus dem eigenen Garten für einen Strauß verwenden möchte, kann zum Beispiel Kornblumen und Kamille wählen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Wer Blumen aus dem eigenen Garten für einen Strauß verwenden möchte, kann zum Beispiel Kornblumen und Kamille wählen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Es muss nicht immer der Strauß vom Floristen sein - auch die Blumen aus dem heimischen Garten kommen in Frage. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Es muss nicht immer der Strauß vom Floristen sein - auch die Blumen aus dem heimischen Garten kommen in Frage. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Frauenmantel ist ein dekoratives Bindegrün, das dem Blumenstrauß Fülle verleiht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Frauenmantel ist ein dekoratives Bindegrün, das dem Blumenstrauß Fülle verleiht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Roland Weihrauch

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