Sommerflieder im Spätwinter auslichten

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Der Sommerflieder blüht üppig und wächst dicht, wenn er zum Winterende hin regelmäßig ausgelichtet wird. Foto: Marion Nickig

Nicht zu früh und nicht zu spät sollte der Gärtner den Sommerflieder im Spätwinter auslichten. Besteht noch Frostgefahr, können neue Triebe Schaden tragen. Erfolgt der Schnitt zu spät, verspätet sich die Blüte.

Offenburg (dpa/tmn) - Der Schmetterlingsstrauch - auch als Sommerflieder (Buddleja davidii) bekannt - braucht bis Ende Februar einen Schnitt. Dies fördert eine üppige Blüte und verhindert ein Vergreisen des Strauchs.

Die Gartenexperten der Fachzeitschrift "Mein schöner Garten" (Ausgabe Februar 2016) nehmen zunächst zu eng stehende ältere Äste ab. Diese behindern sich sonst gegenseitig in ihrer Entwicklung. Viele so gewachsener Triebe sorgen auch dafür, dass der Sommerflieder nach und nach innen kahl wird. Abgeschnitten werden die konkurrierenden Äste direkt am Ansatz.

Triebe, die aus dem letzten Jahr stammen, werden über dem zweiten oder dritten Augenpaar gestutzt - also die erkennbaren Knospen oder schon vorhandene Blattgruppen. Dünne Zweige wie auch ein Teil der einjährigen Triebe werden darüber hinaus komplett entfernt, damit die Pflanze nicht zu dicht wächst. Für die dünneren Äste eignet sich eine scharfe Bypass-Schere. Die dickeren, älteren Äste, die bodennah entfernt werden, schafft eine Klappsäge.

Keine Sorge: Erst wirke der gestutzte Strauch zwar etwas kümmerlich, erklären die Gartenexperten. Er treibe im Frühjahr aber wieder kräftig aus. Der Wechselblättrige Sommerflieder (Buddleja alternifolia) wird übrigens nicht im Spätwinter geschnitten, sondern erst nach der Blüte ausgelichtet. Er bildet seinen Flor an den Zweigen des Vorjahres.

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