Von der Sonne zur Steckdose

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Solarzellen fangen Sonnenlicht ein: Mittels Wechselrichtern und Schaltgeräten wird die Sonnenenergie in nutzbare elektrische Energie umgewandelt.

Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Viele Hausbesitzer entscheiden sich aufgrund der immer knapper werdenden Ressourcen deshalb für die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Mittels Solarzellen wird auf diese Weise die Sonnenenergie eingefangen und in elektrische Energie umgewandelt.

Doch wie genau wird aus der Sonnenenergie nutzbarer Strom, der aus der Steckdose kommt? Eine Photovoltaik-Anlage besteht aus Solarzellen, einem oder mehreren Wechselrichtern und Schaltgeräten für Betrieb, Wartung und Schutz im Fehlerfall.

Schutz und Sicherheit

In Photovoltaik-Anlagen werden kleinste Spannungen aus Solarzellen zu immer größeren gebündelt. Diese Spannungen und Ströme müssen geschaltet, geschützt oder getrennt werden. Namhafte Hersteller bieten hierfür komplette Lösungen an, die sowohl die Leistung optimieren als auch für ausreichend Schutz und Sicherheit sorgen. Über so genannte Stränge gelangt die elektrische Leistung von den Photovoltaik-Paneelen zum Wechselrichter, in dem der Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird. Werden zwei oder mehr Stränge parallel geschaltet, wird die Leistung der Anlage erhöht. Spezielle Sicherungstrennschalter schützen hierbei vor Kurzschlussströmen.

Spannungsfrei schalten

Zwischen dem Photovoltaik-Generator und dem Wechselrichter ist zudem die Installation eines Lasttrennschalters vorgeschrieben, der nach Aktivierung den Wechselrichter und gegebenenfalls die Leitungswege davor spannungsfrei schaltet. Diese Sicherheitsvorkehrung kommt beispielsweise bei Arbeiten am Wechselrichter zum Zuge. Überspannungen, die durch indirekte Blitzeinwirkungen hervorgerufen werden können und eine Gefahr für die Anlage darstellen, beugt darüber hinaus ein Überspannungsschutz vor. Im schlimmsten Fall – nämlich bei einem Hausbrand – sorgt der Feuerwehrschalter dafür, dass die Leitungen, die innerhalb eines Gebäudes zwischen Solarmodulen und Wechselrichter verlaufen, spannungsfrei geschaltet werden. Auf diese Weise wird die Gefahr, bei Einsatzarbeiten im Gebäude mit gefährlicher Photovoltaik-Spannung in Kontakt zu kommen, auf ein Minimum reduziert. Fehlerstrom- und Leistungsschutzschalter ergänzen das umfangreiche, kompatible Sortiment für Funktion und Schutzmaßnahmen von Photovoltaik-Anlagen im Wohnbau. (epr)

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