Kleidung retten

Diese Hausmittel sagen Sonnencreme-Flecken den Kampf an

Junge Frau trägt Sonnenschutz auf ihre Haut auf, um Sonnenbrand und andere negativen Wirkungen der Sonnenstrahlung zu vermeiden.
+
Positiv für die Haut – aber manchmal negativ für die Kleidung.

In der prallen Sonne ist es absolut ratsam, Sonnencreme aufzutragen. Dabei geht aber oft etwas daneben – und auf die Kleidung. Hausmittel helfen Ihnen da aus.

So hilfreich die Sonnenmilch für den Schutz der Haut ist, so gefährlich kann sie manchmal der Kleidung werden – und zwar in Form von unschönen gelben oder weißen Flecken, die als Rückstände übrig bleiben. Das rührt vom UVA-Filter in der Creme her, der öllöslich sein muss. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto schwieriger lässt er sich entfernen, da auch der Anteil an UV-Filtern höher ist. Trotzdem ist Ihr Lieblingskleidungsstück nach einer Berührung mit der Sonnenmilch noch nicht verloren. Einige Hausmittel sorgen für Abhilfe.

Sonnencreme-Flecken mit Geschirrspülmittel dem Garaus machen

Geschirrspülmittel ist wohl der Klassiker unter den Reinigern im Haushalt. Auch bei Sonnencreme-Flecken hilft es, da es sich bei ihm um einen Fettlöser handelt. Tragen Sie zuerst den groben Teil der Sonnenmilch ab, ohne sie tiefer einzureiben und verteilen Sie anschließend den Geschirrspüler darauf. Nun waschen Sie das Kleidungsstück so heiß wie es bei dem Stoff erlaubt ist ab – ohne sich die Hände zu verbrennen. Alternativ geben Sie es einfach bei der richtigen Temperatur in die Waschmaschine.

Backpulver oder Natron helfen gegen Flecken der Sonnencreme

Wenn es sich bei dem verschmutzten Kleidungsstück um einen hellen Stoff handelt, könnte Natron bzw. Backpulver Ihr Retter sein. Feuchten Sie die betroffene Stelle mit etwas Wasser an und geben Sie etwas von dem Hausmittel darauf. Lassen Sie es ungefähr 30 Minuten einwirken, bevor Sie das Kleidungsstück in die Wäsche geben. Vorsicht bei dunkler Kleidung: Das Natron könnte den Stoff ausbleichen.

Auch interessant: So entfernen Sie Wasserflecken an Wänden zuverlässig.

Sonnencreme: Kleidungsstück mit Essigwasser retten

Essig ist aus der Küche nicht wegzudenken. Doch nicht nur beim Kochen, sondern auch beim Putzen ist er ein wahrer Held. Mischen Sie Essig mit Wasser im Verhältnis von 1:5 in eine Schüssel und lassen Sie das Kleidungsstück darin einweichen. Die Säure des Essigs bekämpft den Schmutz durch die Sonnencreme. Anschließend kommt die Kleidung in die Waschmaschine. Verwenden Sie den Trick allerdings nicht bei empfindlichen Textilien wie Wolle oder Seide. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Mit diesen Tricks werden Sie Flecken auf der Matratze los.

Machen Sie beim Wäsche waschen bloß nicht diese Fehler

Werfen Sie Kleidung nie mit geöffnetem Reißverschluss in die Maschine. In den Zähnen können sich dünne Stoffe - wie bei Blusen - leicht verhaken und Löcher verursachen.
Werfen Sie Kleidung nie mit geöffnetem Reißverschluss in die Maschine. In den Zähnen können sich dünne Stoffe - wie bei Blusen - leicht verhaken und Löcher verursachen. © pixabay
Dass die Wäsche nach Farben sortiert werden sollte, ist mittlerweile jedem bekannt: Dunkel, hell und farbig verträgt sich nicht gut - und führt zu unschönen Verfärbungen der Kleidung. Doch achten Sie auch auf das Material der Kleidungsstücken: Nicht alle Textilien haben die gleichen Reinigungsanforderungen.
Dass die Wäsche nach Farben sortiert werden sollte, ist mittlerweile jedem bekannt: Dunkel, hell und farbig verträgt sich nicht gut - und führt zu unschönen Verfärbungen der Kleidung. Doch achten Sie auch auf das Material der Kleidungsstücken: Nicht alle Textilien haben die gleichen Reinigungsanforderungen. © pixabay
Vergessen Sie nicht, dunkle Wäsche auf links zu drehen, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken - dann färbt sie nicht so schnell aus.
Vergessen Sie nicht, dunkle Wäsche auf links zu drehen, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken - dann färbt sie nicht so schnell aus. © pixabay
Auf Weichspüler können Sie beim Waschen getrost verzichten. Er macht die Wäsche zwar weicher und geschmeidiger, trägt aber nicht viel dazu bei, dass die Kleidung sauberer wird.
Auf Weichspüler können Sie beim Waschen getrost verzichten. Er macht die Wäsche zwar weicher und geschmeidiger, trägt aber nicht viel dazu bei, dass die Kleidung sauberer wird. © pixabay
Auch auf spezielle Mittel zur Entkalkung können Sie verzichten, da die meisten Waschmittel diese ohnehin enthalten.
Auch auf spezielle Mittel zur Entkalkung können Sie verzichten, da die meisten Waschmittel diese ohnehin enthalten. © pixabay
Für bestimmte Kleidungsstücke wie Badeanzüge empfiehlt sich die Handwäsche und nicht die Waschmaschine. Der Grund? Beim Schleudern kann sich der Stoff verknoten oder ausleiern.
Für bestimmte Kleidungsstücke wie Badeanzüge empfiehlt sich die Handwäsche und nicht die Waschmaschine. Der Grund? Beim Schleudern kann sich der Stoff verknoten oder ausleiern. © pixabay
Oft werden Waschmaschinen bis zum Rand vollgestopft, um möglichst viel Wäsche auf einmal zu reinigen. Doch je mehr Kleidungsstücke Sie hineinverfrachten, umso weniger sauber werden sie. Es sollte immer noch ein wenig Luft in der Maschine sein.
Oft werden Waschmaschinen bis zum Rand vollgestopft, um möglichst viel Wäsche auf einmal zu reinigen. Doch je mehr Kleidungsstücke Sie hineinverfrachten, umso weniger sauber werden sie. Es sollte immer noch ein wenig Luft in der Maschine sein. © pixabay
Wenn Sie mehrere Waschgänge benötigen, um den Waschberg zu bewältigen, dann tun Sie das am besten gleich nacheinander. So kann die Maschine noch die Restwärme vom vorangegangenen Waschgang verwerten und Sie sparen etwas Strom.
Wenn Sie mehrere Waschgänge benötigen, um den Waschberg zu bewältigen, dann tun Sie das am besten gleich nacheinander. So kann die Maschine noch die Restwärme vom vorangegangenen Waschgang verwerten und Sie sparen etwas Strom. © pixabay
Beim Waschpulver sollten Sie nicht übertreiben: Zu viel davon kann zu weißen Flecken auf der Kleidung sorgen. Und wer das Fach nicht richtig säubert, riskiert, dass sich Schimmelporen bilden, die später an der Kleidung haften.
Beim Waschpulver sollten Sie nicht übertreiben: Zu viel davon kann zu weißen Flecken auf der Kleidung sorgen. Und wer das Fach nicht richtig säubert, riskiert, dass sich Schimmelporen bilden, die später an der Kleidung haften. © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.