Barrierefrei Wohnen

Sorgenfrei leben im Alter

+
Den Lebensabend sorgenfrei genießen: Wer energetisch und altersgerecht umbaut, investiert in die Zukunft und hat noch lange Freude an seinem Haus.

Energiekosten sparen und die Lebensqualität erhöhen – viele Gründe sprechen für eine energetische Sanierung des Eigenheims. Gerade für ältere Hausbesitzer sind bei einer Sanierung aber auch Funktionalität und technische Ausstattung sowie barrierefreie Bequemlichkeit wichtig.

Download: PDF der Sonderseite "Barrierefrei wohnen"

Ausgabe Kassel/Hofgeismar

Ausgabe Melsungen / Rotenburg / Fritzlar / Homberg / Schwalm / Münden / Witzenhausen

Ausgabe Frankenberg/Waldeck

Ausgabe Northeim

„Ein eigenes, saniertes Haus ist in jeder Hinsicht die Altersvorsorge schlechthin. Die Miete entfällt, Nebenkosten verringern sich, und bei einem altersgerechten Umbau kann man noch lange bequem darin wohnen“, sagt Andreas Skrypietz von der Klimaschutz- und Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Wer die energetische Sanierung nutzt, um Barrieren im Haus abzubauen, kann zinsgünstige Kredite von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in Anspruch nehmen. „Bei einer nachhaltig geplanten Sanierung sollte man an großzügig gestaltete Räume und Durchgänge denken. Es ist sinnvoll, Bodenschwellen und überflüssige Stufen zu beseitigen und vielleicht auch schon über den Einbau von Treppenliften nachzudenken“, sagt Skrypietz. Diese könnten aber auch später nachgerüstet werden.

Um diese und weitere Schritte umzusetzen, ist manchmal eine Änderung des Wohnungszuschnitts nötig. „Wenn man sich ohnehin für eine energetische Sanierung entschieden hat, kann man das Haus auch direkt barrierefrei machen lassen. Dann muss man nur einmal die Unannehmlichkeiten einer Modernisierung in Kauf nehmen“, rät der DBU-Experte. Um auch die finanziellen Hürden meistern zu können, gibt es zinsgünstige Darlehen bei der KfW. Gefördert werden etwa der Gebäudezugang, Aufzugsanlagen, Treppenanlagen und der Umbau des Bades.

Der maximale Kreditbetrag liegt bei 50 000 Euro pro Wohneinheit und ist mit den Förder- und Zuschussprogrammen der KfW zum energieeffizienten Sanieren kombinierbar. Dazu zählen Dämmen, neue Fenster oder Heizanlagen. „Dass die Förderung für den altersgerechten Umbau mit Finanzspritzen für Energieeffizienz kombiniert werden kann, macht eine Sanierung natürlich noch attraktiver“, sagt der Sanierungsexperte. Zu beachten ist bei beiden Programmen, dass immer ein Fachmann die Formulare unterschreiben muss. Die Baubegleitung einer energetischen Sanierung durch einen Architekten oder Energieberater kann ebenfalls bezuschusst werden. (nh)

Mehr dazu auf www.kfw.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.